Oberbürgermeister informiert sich über Situation im Essener Norden

11.05.2017

Nachdem am vergangenen Freitag ausgelöst durch den Unfall eines niederländischen Frachtschiffs auf dem Rhein-Herne-Kanal eine Überlandstromleitung abgerissen wurde, war die Stromversorgung zwar bereits nach einer Stunde wieder hergestellt. Trotzdem sind nach wie vor tausende Haushalte im Essener Norden von den Folgewirkungen betroffen. Die entstandenen Schäden reichen von Kurzschlüssen in Elektrogeräten, wie Fernseher, Wasserkocher oder Waschmaschinen bis zu defekten Durchlauferhitzern.

Oberbürgermeister Thomas Kufen informierte sich gestern (10.5.) persönlich in einem Gespräch mit dem Verteilnetzbetreiber Westnetz über den aktuellen Sachstand und die Möglichkeiten der schnellen Schadenregulierung. In dem Gespräch machte Oberbürgermeister Kufen auch auf die Situation der Kindertagesstätten und Schulen in den betroffenen Stadtteilen aufmerksam. Weiter betonte er: "Die Bürgerinnen und Bürger dürfen nicht mit ihren Schäden allein gelassen werden. Es ist Aufgabe des niederländischen Versicherers, schnelle Hilfe zu leisten."

In dem Gespräch im Rathaus sicherten Dr. Joachim Schneider, Aufsichtsratsvorsitzender bei Westnetz, und Jürgen Reichardt, Leiter Region Ruhr/ Niederrhein zu, die Geschädigten bei der Aufnahme ihrer Schäden zu unterstützen. "Die ersten Rückmeldungen unserer Kunden haben gezeigt, dass die Ansprüche von der niederländischen Versicherung des Unfallverursachers erst einmal zurückgewiesen werden. Auch wenn wir selbst nur Betroffene sind, möchten wir unsere Kunden in dieser Situation unterstützen und bieten eine unbürokratische Lösung an. Wir möchten den Aufwand der Betroffenen reduzieren und ihnen helfen, die richtigen Schritte einzuleiten", erklärte Joachim Schneider. Dazu soll ein einheitlicher Ansprechpartner in Essen Abhilfe schaffen. Über die genauen Möglichkeiten, wie sich Betroffene Hilfe holen können, wird Westnetz morgen informieren.

Stadt und Westnetz planen darüber hinaus Angebote, um unbürokratisch Hilfe zu leisten und Härten zu vermeiden. Weitere Gespräche zwischen der Stadt und Westnetz werden folgen.

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