Nach Stromausfall im Essener Norden – Knapp 130 Haushalte nehmen Härtefallfonds in Anspruch

22.05.2017

Im Laufe der vergangenen Woche konnten sich Betroffene des Stromausfalls im Essener Norden von Anfang Mai (5.5.) an unterschiedliche Stellen der Stadt Essen wenden, um Unterstützung durch den eingerichteten Härtefallfonds zu erhalten. Der Netzbetreiber Westnetz hatte die unbürokratische finanzielle Hilfe für Geschädigte eingerichtet, die Abwicklung erfolgte durch die Stadt Essen. Von Dienstag bis Freitag standen das JobCenter Essen, das Amt für Soziales und Wohnen sowie der Computainer Vogelheim als Anlaufstelle zur Verfügung. Die Bilanz: knapp 130 Haushalte in den betroffenen Stadtteilen nehmen den Härtefallfonds in Anspruch.

In den Außenstellen des JobCenter Nord sowie Nord-West haben sich im Laufe der vergangenen Woche rund 15 Essenerinnen und Essener gemeldet, im Amt für Soziales und Wohnen gab es insgesamt vier Vorsprachen. Damit haben sich die meisten Haushalte an den Computainer in Vogelheim gewandt. Hier konnten sogenannte Schwellenhaushalte ihren Bedarf anmelden. Bewilligt wurden Beträge zwischen 15 und 1.000 Euro, dabei galten die für die Stadt Essen üblichen Sätze für die Anschaffung von notwendigen Haushaltsgeräten.

Oberbürgermeister Thomas Kufen bedankt sich bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Dienststellen für ihren Einsatz in der Notsituation. Sie haben dafür gesorgt, dass die Menschen in den Stadtteilen nicht nur eine Anlaufstelle hatten, um sich zu informieren, Rat und Hilfestellung zu bekommen, sondern auch um echte finanzielle Unterstützung zu erhalten.

Zum Hintergrund:
Nach den Stromausfällen im Essener Norden am Freitag, den 5. Mai, hat der Verteilnetzbetreiber Westnetz einen Härtefallfonds für Geschädigte eingerichtet. Einkommensschwache Haushalte und Empfängerinnen und Empfänger von Grundsicherung im Alter (SGB XII), Arbeitslosengeld II, Wohngeld oder Kindergeldzuschlag sowie Asylbewerberleistungen konnten finanzielle Unterstützung beantragen. Zahlung aus dem Härtefallfonds wurden in Form von Pauschalen bis z 1.000 Euro an die Geschädigten überwiesen. Dabei gelten die für die Stadt Essen üblichen Sätze für die Anschaffung von notwendigen Haushaltsgeräten.

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