Oberbürgermeister Thomas Kufen bei der Demokratiekonferenz "Antimuslimischer Rassismus" Oberbürgermeister Thomas Kufen bei der Demokratiekonferenz "Antimuslimischer Rassismus". Foto: Fachbereich Interkulturelle Orientierung /Kommunales Integrationszentrum

Demokratiekonferenz "Antimuslimischer Rassismus". Demokratiekonferenz "Antimuslimischer Rassismus". Foto: Fachbereich Interkulturelle Orientierung /Kommunales Integrationszentrum

3. Demokratie-Konferenz zum Thema "Wunsch und Wirklichkeit in der Einwanderungsgesellschaft"

26.05.2017

Am Samstag (20.5.) fand die dritte Demokratie-Konferenz zum Thema "Wunsch und Wirklichkeit in der Einwanderungsgesellschaft" im ComIn an der Karolinger Straße statt. Auch Oberbürgermeister Thomas Kufen nahm als Schirmherr des Bundesprojekts "Demokratie leben!" an der Veranstaltung teil und begrüßte die Anwesenden.

In verschiedenen Impulsvorträge haben sich Experten und offene Arbeitsgruppen mit der Frage beschäftigt, was Antimuslimischer Rassismus ist, wie er erkannt werden kann und wie man dem wachsenden Problem in der Sozial- und Integrationspolitik entgegenwirken kann.

Oberbürgermeister Thomas Kufen näherte sich in seiner Rede diesen Fragen. Das gemeinsame Ziel sei es, das gute Zusammenleben zwischen allen Essenerinnen und Essenern zu ermöglichen. Damit meint Oberbürgermeister Thomas Kufen nicht, dass Diskussionen um Unterschiede keine Rolle mehr spielen sollen: "Toleranz erlaubt den kritischen Diskurs und oft erfordert sie ihn. Öffentliche Debatten dürfen aber nicht den sachlichen Rahmen verlassen."

Das Stadtoberhaupt offenbarte dann auch seine persönliche Sicht auf das Thema: "Mein Wunsch als Oberbürgermeister ist es, dass zwischen der islamischen Gemeinschaft und dem mehrheitlich anders gläubigen Teil der Gesellschaft ein hohes Maß an Normalität entsteht."

Zum Schluss bedankte sich der Oberbürgermeister bei allen Beteiligten, die sich dem Diskurs stellen und dankte den Organisatoren vom Fachbereich Interkulturelle Orientierung und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Kommunalen Integrationszentrums Essen, dem Jugendamt, der Jugendhilfe Essen und dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, die diese Tagung unterstützten.

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