EU-Kommissar Karmenu Vella, Simone Raskob und Oberbürgermeister Thomas Kufen gratulieren dem Osloer Oberbürgermeister Raymond Johansen.

„Komm auf meine grüne Wiese“ (v.l.n.r.): Matthias Sinn, Leiter des Essener Umweltamtes und Projektteamleiter der Grünen Hauptstadt, Ideengeber und Landschaftsarchitekt Dr. Andreas Kipar, EU-Kommissar Karmenu Vella, Dr. Uli Paetzel, Vorstandsvorsitzender der Emschergenossenschaft, Oberbürgermeister Thomas Kufen, Simone Raskob, Umwelt- und Baudezernentin und Projektleiterin der Grünen Hauptstadt, und Hans-Peter Huch, Vorsitzender des AUVG, besuchten den neuen Pavillon auf dem Kennedyplatz.

EU-Kommission zu Gast in der Grünen Hauptstadt Europas – Essen 2017

Offiziell bekannt gegeben: Oslo folgt Essen als Umwelthauptstadt 2019

02.06.2017

Große Ehre für die Stadt Essen: Die Europäische Kommission verkündete am Freitag in der Lichtburg die Titelträger der Grünen Hauptstadt Europas 2019 und des Grünen Blattes 2018: Oslo (Grüne Hauptstadt), Löwen in Belgien und Växjö in Schweden (Grünes Blatt) heißen die glücklichen Gewinner. Die Jury lobte ihr großes Engagement für die grüne Entwicklung in der Vergangenheit und Gegenwart und ihre ehrgeizigen Ziele für die Zukunft. Der Titel Grüne Hauptstadt Europas wird an Städte ab einer Größe von 100.000 Einwohnern verliehen – das Grüne Blatt ist der Titel für kleinere Orte.

„Ich freue mich sehr für Oslo, Löwen und Växjö und vor allem für ihre Bürgerinnen und Bürger. Wir sehen in diesem Jahr hier in Essen, welche große Chancen der Titel bietet: Er motiviert uns, weiter in großen Schritten in eine grüne Zukunft zu gehen“, sagte Oberbürgermeister Thomas Kufen.

Die Preisverleihung fand im Rahmen der europäischen Grünen Woche statt, in der jährlich Politiker, Umweltschützer, Unternehmer, Stakeholder und weitere Interessierte über Umweltthemen debattieren. Die Grüne Woche reiste in diesem Jahr von Malta über Brüssel nach Essen. Die Grüne Hauptstadt Europas – Essen 2017 nahm in der diesjährigen Themenwoche unter dem Titel „Grüne Arbeitsplätze für eine grünere Zukunft“ eine zentrale Stellung ein: Bei der offiziellen Abschlussveranstaltung, die ebenfalls am Freitag in der Lichtburg stattfand, diskutierten unter anderem Peter Knitsch, Staatssekretär im NRW-Umweltministerium, Dr. Uli Paetzel, Vorstandsvorsitzender der Emschergenossenschaft, und Unternehmensgründer aus Essen. „Bis 2025 sollen in Essen 20.000 Umweltjobs entstanden sein. Bereits heute existiert eine starke Umweltwirtschaft mit einer hohen Innovationskraft. Wirtschaftsförderung und grüne Stadtentwicklung widersprechen sich nicht, sondern gehen bei uns Hand in Hand. Das ist das Modell der Zukunft“, betont Simone Raskob, Umwelt- und Baudezernentin der Stadt Essen und Projektleiterin der Grünen Hauptstadt Europas – Essen 2017.

EU-Umwelt-Kommissar Karmenu Vella nutzte die Gelegenheit, sich die grünen Aktivitäten in der Essener Innenstadt näher anzuschauen. Besonders eindrucksvoll: Auf dem Kennedyplatz wird derzeit der Pavillon „Komm auf meine grüne Wiese“ aufgebaut, der die Themenfelder „Mein Grün“ und „Meine Flüsse“ ins Zentrum bringt. Die mobile Ausstellung „Emscher in the Box“ der Emschergenossenschaft zu ihrem Großprojekt Emscher-Umbau ist ebenso Teil der Installation wie eine grüne Oase, die zum Entspannen und Verweilen einlädt.

Herausgeber:

Grüne Hauptstadt Europas – Essen 2017
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Fax: +49 201 88 9182309
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