Die Schuldenuhr der Stadt Essen zeigt Schuldenabbau

Hochgerechnet 71 Cent pro Sekunde baut die Stadt Schulden ab

13.01.2014

Die Schuldenuhr der Stadt Essen zeigt zum ersten Mal seit ungefähr 30 Jahren einen Schuldenabbau an. Die Stadt zahlt seit dem 1. Januar umgerechnet 71 Cent pro Sekunde an ausstehenden Krediten zurück. "Dies ist ein wichtiger Meilenstein in der Haushaltskonsolidierung und zugleich ein positives Zeichen an unsere Kreditgeber, unsere Bürger und die Politik", wie Stadtkämmerer Lars-Martin Klieve feststellt.

Nach den aktuellen Planungen wird die Stadt Essen im Jahr 2014 insgesamt 22,4 Millionen Euro in die Entschuldung der Stadt fließen lassen. Hiervon geht ein Anteil von 18,8 Millionen Euro in die Entschuldung von Investitionskrediten und 3,6 Millionen Euro fließen in die Rückzahlung von Liquiditätskrediten. Dabei sind die knapp 19 Millionen Euro Entschuldung im Investitionshaushalt – respektive 60 Cent pro Sekunde – als gesichert anzusetzen. Gelingt es auch im sogenannten Cash-Flow aus laufender Verwaltungstätigkeit die Planzahlen zu erfüllen, kann erstmals auch aus dem laufenden Ergebnis ein Entschuldungsbeitrag geleistet werden.

Zum Hintergrund:

In der Schuldenuhr - auch erhältlich als App - wird die Höhe der Gesamtkredite, also die Summe der Investitions- und Liquiditätskredite der Stadt Essen, deren Zuwachs oder Abbau pro Stunde, die Pro-Kopf-Verschuldung sowie die Höhe der jährlichen Zinszahlungen angezeigt.

Die Datengrundlage hierfür bildet der Quartalsbericht zum Zins- und Schuldenmanagement, welcher von der Kämmerei erstellt wird. Der in diesem Bericht festgestellte Anstieg der Verschuldung wird auf das laufende Jahr hochgerechnet. Anschließend erfolgt die Berechnung der Pro-Kopf-Verschuldung auf Grundlage der zum 31. Dezember des Vorjahres in Essen gemeldeten Personen.

Aus aktuellem Anlass:

Der kontrovers diskutierte 100 Millionen Euro Kredit für die Modernisierung der Messe Essen ist in der Investitionsplanung der Stadt Essen enthalten.

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