Essen verzeichnet wieder Bevölkerungsplus

1.708 Einwohner mehr als Ende 2012

22.01.2014

Essens Bevölkerung wächst weiter: Nach zwei Jahrzehnten Bevölkerungsrückgang hat Essen auch im letzten Jahr wieder über 1.000 Einwohnerinnen und Einwohner hinzugewonnen. Insgesamt waren zum Stichtag 31. Dezember.2013 573.115 Einwohnerinnen und Einwohner mit Hauptwohnsitz in Essen gemeldet. Das bedeutet einen Zuwachs von 1.708.

Schon im vergangenen Jahr konnte Essen ein Bevölkerungsplus verzeichnen. Zum Ende des vergangenen Jahres war die Bevölkerungszahl um 1.013 Einwohner gestiegen.

Gründe für die positive Bevölkerungsentwicklung sind in der EU-Osterweiterung, aber auch in wirtschaftlichen Problemen einzelner EU-Mitgliedsländer zu sehen. Zudem wandern weiterhin Asylbewerber/-innen zu, verstärkt aber auch junge Menschen, die vermutlich die Bildungsangebote nutzen (so aus China und Indien). Auf Basis vorläufiger Zahlen über die Zuwanderung nach Essen zeigt sich, dass zum Beispiel drei Viertel aller Zugewanderten mit chinesischer Staatsangehörigkeit zwischen 18 bis 24 Jahre alt, also im Ausbildungsalter sind. Von den Zugewanderten aus Serbien/Kosovo/Montenegro und Irak sind mehr als 30 Prozent, bei den Zugewanderten aus Rumänien und Syrien über 25 Prozent minderjährig.

Zwischen dem 31. Dezember 2012 und 2013 hat die Zahl der Einwohnerinnen und Einwohner aus elf Herkunftsstaaten um mehr als 100 Personen zugenommen. Am stärksten gestiegen sind die Zahlen der Menschen aus Polen (+ 585), Rumänien (+ 459) und China (+ 398). Aus den Ländern Irak, Griechenland und Bulgarien waren es etwas mehr als + 200 Personen.

Die Zahl der Menschen mit nichtdeutscher Staatsangehörigkeit hat in den letzten vier Jahren beständig zugenommen. Im Jahr 2013 lag das Plus bei 3.743, ähnlich hoch wie zuletzt zu Beginn der 1990er Jahre.

Im Gegensatz dazu hat die Zahl der Personen mit ausschließlich deutscher Staatsangehörigkeit um 2.035 abgenommen. Ebenfalls Rückläufig ist die Zahl der Türken und Türkinnen (- 165).

Diese Gesamtentwicklung stellt die Stadt Essen mit Blick auf die notwendige Infrastruktur – z.B. Kindertageseinrichtungen und Schulen -vor große Herausforderungen.

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