Foto: Enthüllung des Bauschildes für den Neubau des Sportbades Thurmfeld Enthüllung des Bauschildes für den Neubau des Sportbades Thurmfeld. V.l.n.r.: Dirk Miklikowski, Geschäftsführer des EVV, Oberbürgermeister Reinhard Paß, Paul Gerrits von der niederländischen Baufirma Pellikaan und Beigeordneter Andreas Bomheuer. Foto: Peter Prengel

Foto: Neubau des Sportbades Thurmfeld Neubau des Sportbades Thurmfeld. Foto: Peter Prengel

Sportbad am Thurmfeld - Startschussfür die Hochbauarbeiten Sportbad am Thurmfeld - Startschussfür die Hochbauarbeiten

Sportbad am Thurmfeld – Startschuss für die Hochbauarbeiten

06.05.2014

Nach Baureifmachung des Grundstücks am Thurmfeld durch die Sport- und Bäderbetriebe der Stadt Essen (SBE) beginnt die Essener Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft mbH (EVV) im Mai mit der schlüsselfertigen Erstellung.

Es war ein langer Weg bis hierher, aber nun nimmt der Neubau des Sportbades am Thurmfeld langsam Fahrt auf. Im Rahmen des städtischen Bäderkonzeptes hatte der Rat der Stadt Essen im Juli 2011 beschlossen, als Ersatz für das marode Hauptbad ein neues Schwimmzentrum am Thurmfeld in der nördlichen Innenstadt zu errichten. Ein Architekten-Wettbewerb folgte und unter sechs Entwürfen hat ein Experten-Gremium den Entwurf der GSF Planungsgesellschaft für Sport und Freizeitbauten mbH ausgewählt. Den Entscheidern war es wichtig, dass das neue Sportbad die hohen Ansprüche an ein modernes Schul-, Sport- und Vereinsbad mit guten Standards für den Spitzensport erfüllt. Die Aspekte Funktionalität und Wirtschaftlichkeit finden in den Planungsunterlagen ebenso Berücksichtigung wie Energieeffizienz und Gestaltung. Oberbürgermeister Paß begrüßt, dass mit dem hier entstehenden Bad ein Bäderkompromiss gefunden wurde, der von einer breiten Entscheider-Mehrheit getragen wird: "Ich möchte mich bei allen Beteiligten bedanken, die daran mitgewirkt haben einen Beschluss zu fassen, der sowohl den Interessen der Leistungsschwimmer gerecht wird als auch den Schwimmunterricht der Schulen sichert."

Neben der Grundsatzentscheidung zum Schwimmbadneubau hatte der Rat der Stadt erneut bekräftigt, dass die Nutzung konzerninterner Kompetenzen verstärkt werden soll. Somit wurde im Herbst 2013 die Essener Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft mbH (EVV) aufgrund ihrer Inhousefähigkeit von den Sport- und Bäderbetrieben der Stadt Essen mit der Planung und schlüsselfertigen Erstellung des neuen Schwimmbades beauftragt. Im Rahmen dieser Generalübernehmerbeauftragung greift die EVV auf konzerninterne Fachkompetenz der Allbau Gruppe zurück und bedient sich zusätzlich externer Fachingenieure.

Vor Staffelstabübergabe an die EVV hat die Stadt Essen alle Maßnahmen zur Baureifmachung des Geländes durchgeführt. Heute konnte Dirk Miklikowski, Sprecher der EVV, in Anwesenheit von Oberbürgermeister Reinhard Paß und zahlreicher politischer und lokaler Prominenz, mit der Bauschildenthüllung den Beginn der Hochbauphase ankündigen: "Das Projekt ist ein Beispiel für das Potential und die Leistungsfähigkeit der EVV und ihrer Beteiligungen. Die konzerninterne Beauftragung beschleunigt nicht nur die Realisierung des Bauvorhabens, sondern entlastet die Stadt auch von umfänglicheren Ausschreibungsverfahren. Den auch preislich optimierten Leistungseinkauf hat die EVV durch ein umfassendes, öffentliches, europaweites Vergabeverfahren sichergestellt," erklärt Dirk Miklikowski, der auch gleichzeitig Vorstand der Allbau AG ist.

Auf dem circa 12.300 Quadratmeter großen Grundstück am Thurmfeld (Reckhammerweg/Ecke Bottroper Straße) entsteht das Bad mit einer Nettogrundfläche von circa 3.990 Quadratmetern. Das wettkampfgerechte 25 Meter Schwimmbecken verfügt über acht Bahnen, eine Sprunganlage und einen Drittelhubboden. Darüber hinaus sorgt eine digitale Zeitabnahme für optimale Wettkampfbedingungen. Ein Lehrschwimmbecken mit den Maßen 16,66 x 10,00 Meter kann mit einem kompletten Hubboden multifunktional genutzt werden. Die vierstufige Tribünenanlage bietet 530 schwimmsportbegeisterten Zuschauern Platz, davon 240 Sitzplätze. "Die Architektur des Gebäudes wird modern, unverwechselbar und dennoch funktional sein. So stellt zum Beislpiel die Cortenstahl Fassade zum einen eine technische Besonderheit dar und schafft zum anderen den regionalen Bezug zum Stahlstandort Essen," so Miklikowski. Offene Raumzonen erleichtern den Gästen die Orientierung. Eine großzügige Innenverglasung im Foyer lässt Blicke in die Schwimmhalle zu und macht Lust auf den Sprung ins Wasser. Neben dem Schwimmbereich gibt es multifunktionale Nebenräume, die zu Cateringzwecken bei Wettkämpfen und Veranstaltungen dienen oder während des normalen Schwimmbetriebs als Sport- und Kursräume genutzt werden können. Die energetische Versorgung erfolgt über eine moderne Gas-Brennwertheizung und Blockheizkraftwerk.

Das Investitionsvolumen für die schlüsselfertige Erstellung durch die EVV für SBE beträgt voraussichtlich rund 9,3 Millionen Euro. Dirk Miklikowski ist von dem Projekt überzeugt: "Die Rohbauarbeiten werden im Mai beginnen, damit liegen wir im Zeitplan. Wir sind zuversichtlich, dass im Dezember 2015 alle Schwimmbegeisterten ihre Bahnen im neuen Sport- und Vereinsbad ziehen können."

Herausgeber:

Essener Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft mbH (EVV)
Rüttenscheider Str. 26
45128 Essen
Telefon: 0201 / 80 95 1099
Fax: 0201 / 80 95 2626
E-Mail: aleksander.farkas@evv-online.de

Service

Alle aktuellen Meldungen finden Sie auf www.essen.de/presseservice

Kontakt

Stadt Essen
Presse- und Kommunikationsamt
Rathaus, Porscheplatz
45127 Essen
E-Mail: info@essen.de