Foto: Auftaktveranstaltung des Projekts „Integration von Zugewanderten aus Südosteuropa in den Arbeitsmarkt“ Neu-EU-Bürger in Essen Auftaktveranstaltung des Projekts „Integration von Zugewanderten aus Südosteuropa in den Arbeitsmarkt“ Foto: Elke Brochhagen

Neu-EU-Bürger in Essen Auftaktveranstaltung des Projekts „Integration von Zugewanderten aus Südosteuropa in den Arbeitsmarkt“ Foto: Elke Brochhagen

Neu-EU-Bürger in Essen

Auftaktveranstaltung des Projekts "Integration von Zugewanderten aus Südosteuropa in den Arbeitsmarkt"

16.09.2014

Mit einer Auftaktveranstaltung im Haus der Evangelischen Kirche in Essen hat das Kommunale Integrationszentrum gemeinsam mit der NEUE ARBEIT der Diakonie Essen gGmbH am Montag (15.9.) das Projekt MiA (MigrantInnen in Arbeit) zur "Integration von bulgarischen und rumänischen Zugewanderten in den Arbeitsmarkt" der Öffentlichkeit vorgestellt.

Gefördert wird das Projekt über das Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales in NRW mit Mitteln aus dem Europäischen Sozialfonds. Teilnehmer der Veranstaltung waren vor allem Vertreter aus den Wohlfahrtsverbänden und der Stadtverwaltung.

Wie in anderen Städten des Ruhrgebiets ist seit dem In-Kraft-Treten der Arbeitnehmer-Freizügigkeit im Januar dieses Jahres für die 2007 beigetretenen EU-Mitglieder Bulgarien und Rumänien auch in Essen ein verstärkter Zuzug von Menschen aus diesen Herkunftsländern zu verzeichnen. In Essen waren im Juni rund 1.450 Menschen mit bulgarischer und 2.350 Menschen mit rumänischer Staatsangehörigkeit gemeldet.

Hierzu erklärte Integrationsdezernent Andreas Bomheuer: "Die weitaus meisten Neu-Zugewanderten kommen hierher, um Arbeit zu finden. Und nicht etwa, um Almosen zu suchen. Ohne umfassende Hilfestellungen ist es für viele von ihnen jedoch nicht möglich, Arbeit zu finden, von der man hierzulande wirklich leben und eine Familie ernähren kann." Eine wichtige Flankierung seien die niederschwelligen Sprachkurse, die vor zwei Wochen in Kooperation von Volkshochschule und NEUE ARBEIT gestartet sind: Gleich im ersten Anlauf seien zwei parallel laufende Sprachkurse voll belegt.

Die Notwendigkeit flankierender Unterstützung wurde auch seitens der NEUE ARBEIT-Vertreter unterstrichen: Sprachbarrieren müssten überwunden werden, Wohnungssuche und Kinderbetreuung sowie Schulbesuch der Kinder seien Themen, die die Menschen beschäftigten. Hier setze das Projekt an und biete Beratung und Hilfe. Hauptziel im Projekt sei es, Menschen aus Rumänien und Bulgarien mit den Erfordernissen des deutschen Arbeitsmarktes vertraut zu machen und die notwendigen Schritte zur Integration in den Arbeitsmarkt einzuleiten. NEUE ARBEIT-Geschäftsführer Michael Stelzner verwies in diesem Zusammenhang auf die Zuwanderer aus der Ex-Sowjetunion: "Wir haben Mitte der 90-er Jahre aus dem Nichts heraus mit der Integrationsarbeit für diese Zielgruppe angefangen. Jetzt kommt es darauf an, auf der Basis bestehender und noch auszubauender Netzwerke so schnell wie möglich voranzukommen mit der Integration der Neu-EU-Bürger in den Arbeitsmarkt."

Umrahmt wurde die Veranstaltung mit Bildern und Klavierstücken aus den Herkunftsländern Bulgarien und Rumänien: mit rumänischen Volkstänzen von Béla Bartòk und Musik des bulgarischen Komponisten Parashkev Hadjiev.

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Ansprechpartner für Rückfragen ist Günter Blocks, Kommunales Integrationszentrum Essen, Telefon: 8328-532.

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