Grafik: Stadtplanausschnitt mit der A40-Anschlussstelle Frillendorf

Autobahnanschlussstelle A 40/ Frillendorf Nord

22.10.2014

Die Stadt Essen und die TÜV NORD Immobilien GmbH & Co KG (TÜV NORD) haben sich über den Ankauf des entscheidenden Grundstücks für den Neubau der Anschlussstelle der A40/ Frillendorf Nord geeinigt.

Nach langen Verhandlungen haben sich die Stadt Essen und TÜV NORD über die Rahmenbedingungen zum Ankauf der notwendigen Grundstücke, die für den Neubau der Anschlussstelle Frillendorf Nord unerlässlich sind, verständigt. Stadtdirektor Hans-Jürgen Best und der Geschäftsführer der TÜV Nord Immobilien GmbH & Co KG, Werner Schmitz, erklärten gemeinsam, dass ein tragbarer Kompromiss für beide Seiten gefunden werden konnte, nachdem die bestehenden Missverständnisse am runden Tisch geklärt wurden. Auch das Land war bei den Verhandlungen unterstützend eingebunden.

Damit sind die Voraussetzungen zur dringend notwendigen Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur an einem der bedeutenden Verkehrswege der Stadt Essen geschaffen worden.

Gleichzeitig kann nun nach Verlegung der Anschlussstellen durch das Land der Unfallschwerpunkt und die besondere Rückstauproblematik im Bereich der alten Anschlussstelle beseitigt werden. Bei der alten Anschlussstelle kam es aufgrund der Nähe von Auf- und Abfahrt vermehrt zu Unfällen und Rückstaus auf der A 40. Das Land hatte bereits angekündigt, dass die jetzige Anschlussstelle im Jahr 2015 geschlossen werden wird.

Neben vielen zu regelnden Punkten, mussten insbesondere zur Altlastenthematik auf und im näheren Umfeld des Straßengrundstücks sowie zur Erreichbarkeit des TÜV- Geländes während der Straßenbaumaßnahmen Lösungen für beide Seiten gefunden werden. Die zukünftige Straßenfläche wurde in der Vergangenheit als Kokerei und Schachtanlage des ehemaligen Verbundbergwerks Zeche Königin Elisabeth genutzt. Daher ist seit langem bekannt, dass dort sowie im näheren Umfeld entsprechend der Vornutzung erhebliche Bodenverunreinigungen vorhanden sind, mit denen bei der anstehenden Baumaßnahme umgegangen werden muss.

Die jetzige Erschließung des TÜV-Geländes wird sich durch den Bau der im rechtsgültigen Bebauungsplan Nr. 1/ 02 "Hubertstr./ Schönscheidtstraße (Technologiepark Essen)" ausgewiesenen Straße erheblich ändern.

Auf der Basis der Einigung werden nun die notwendigen Beschlüsse der jeweils zu beteiligenden Gremien der Stadt Essen sowie TÜV NORD eingeholt. Der Rat der Stadt Essen sowie der Aufsichtsrat der TÜV NORD AG entscheiden abschließend über den Grunderwerb durch die Stadt Essen.

Nach Vollzug des Ankaufs durch die Stadt Essen kann nun die Gesamtmaßnahme der innerstädtischen Anbindung an die A40, die sich in mehrere Bauabschnitte gliedert, realisiert werden.

Auf der Grundlage der erreichten Verständigung können auch die Ankaufsverhandlungen des Landes für die Errichtung der nördlichen Anschlussstelle A 40 durch den Landesbetrieb Straßenbau Nordrhein- Westfalen - kurz Straßen.NRW - zum Abschluss gebracht werden. Vor Inbetriebnahme der Anschlussstelle muss jedoch die Straßenbaumaßnahme auf dem TÜV-Gelände realisiert werden.

Die baldige Umsetzung der Baumaßnahme ist daher im Interesse aller, insbesondere der Gewerbebetriebe und Bewohner zwischen Kray und Stadtmitte.

Die Stadt Essen, die TÜV NORD AG sowie das Land werden nun gemeinsam an der zügigen Realisierung der Baumaßnahme arbeiten.

Hierfür werden die Beteiligten einen Koordinierungsausschuss einrichten, in dem alle anstehenden Bauvorhaben und Maßnahmen gemeinsam erörtert und abgestimmt werden. Dazu haben sich Stadtdirektor Hans- Jürgen Best, Werner Schmitz von der TÜV NORD Immobilien GmbH & Co. KG sowie das Land bereits klar verständigt. (Die TÜV NORD Immobilien GmbH & Co KG ist Eigentümerin der für den Straßenausbau benötigten Flächen.)

Pressekontakt für Rückfragen:

Stadt Essen, Amt für Stadterneuerung und Bodenmanagement ;Stefan Schwarz, Telefon: 88-68000, E-Mail: stefan.schwarz@amt68.essen.de.

TÜV Nord AG, Irena Tsagurnis, Konzern-Kommunikation, Telefon: 8252247, E-Mail: itsagurnis@tuev-nord.de.

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