Essen bleibt fahrradfreundliche Stadt

27.10.2014

Die Mitgliedschaft der Stadt Essen in der "Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundlicher Städte, Gemeinden und Kreise in Nordrhein-Westfalen e.V. (AGFS)" wird um weitere sieben Jahre verlängert.

Essen wurde 1995 in die AGFS aufgenommen und arbeitet seitdem kontinuierlich in dieser Arbeitsgemeinschaft mit. Aufgrund einer Satzungsänderung aus dem Jahr 2000 sind die Mitgliedsstädte seitdem verpflichtet, alle sieben Jahre einen Nachweis ihrer bisherigen Aktivitäten zu bringen und einen Ausblick über die geplante Förderung der nichtmotorisierten Mobilität in den nächsten Jahren zu geben. Der im April gestellte Antrag auf Verlängerung der Mitgliedschaft wurde nun von der Auswahlkommission des Landes NRW positiv bewertet.

Darüber zeigt sich Oberbürgermeister Reinhard Paß ebenso sehr erfreut wie Stadtdirektor Hans-Jürgen Best, der betont: "In den letzten zwei Jahrzehnten hat die Stadt Essen deutliche Verbesserungen für den Radverkehr erreicht. Für eine moderne Großstadt ist die Nahmobilität ein wichtiger Baustein der Stadtplanung, um die Lebensqualität im urbanen Umfeld zu verbessern." Auch der finanzielle Aspekt ist für Best nicht zu unterschätzen, denn "die Maßnahmen zur Förderung des Radverkehrs sind im Vergleich zum motorisierten Verkehr preisgünstig und sollten gerade unter den derzeitigen finanziellen Rahmenbedingungen in unserer Stadt Priorität genießen."

Der städtische Radverkehrsbeauftragte Christian Wagener ist Mitarbeiter in Bests Planungsdezernat, vertritt die Stadt Essen als Projektleiter in der AGFS und trug die Informationen für den Verlängerungsantrag zusammen. Natürlich ist auch er glücklich, dass Essen in der AGFS bleibt. Er knüpft an die Ausführungen von Stadtdirektor Best zur finanziellen Situation an: "Sicher könnten bei besserer finanzieller Ausstattung mehr Projekte in kürzerer Zeit umgesetzt werden, aber die Auswahlkommission hat bei ihrer Entscheidung gewürdigt, dass in Essen auch so vieles realisiert wurde. Vor allem der Aspekt, Radverkehrsförderung als System zu sehen, hat die Jury beeindruckt.", ist Wagener überzeugt. So wurden im Verlängerungsantrag nicht nur die neuen Radwege aufgelistet, sondern es wurde auch über die Themen Fahrradabstellanlagen, Wegweisung, Beschilderung und Öffentlichkeitsarbeit informiert.

Der Verlängerungsantrag enthält folgende wichtige Fakten für den Zeitraum 2007 bis 2013:

  • 11 km neue Radverkehrsanlagen im Straßenraum (Radfahrstreifen, Schutzstreifen, Bordsteinradwege, Fahrradstraßen)
  • 28 km neue Radwege im Grünbereich
  • Rund 1.000 neue Fahrradbügel
  • 170 weitere für Radverkehr in Gegenrichtung geöffnete Einbahnstraßen
  • Sieben neue Radrouten mit Wegweisung
  • 14 Radtourenfaltblätter mit Karte, Bildern und Erläuterungstext zu Sehenswürdigkeiten

Weitere Maßnahmen wie Radstationen, Fahrradboxen, Fahrrad-Kalender und die Ausstellung "Von der Bahntrasse zum Radweg" runden das Leistungsspektrum der Stadt Essen zur Radverkehrsförderung ab.

Im Ausblick für die nächsten Jahre wird die Stadt Essen, den eingeschlagenen Weg der Förderung von Fuß- und Radverkehr fortsetzen. Von den konkret benannten Vorhaben ist eins sogar bereits in Arbeit: die Grugatrasse erhält als Bestandteil des Radverkehrs-Hauptroutennetzes eine Asphaltdecke und wird damit auch für den Alltagsradverkehr bei jeder Witterung nutzbar. Mit dieser und anderen Maßnahmen wird die Stadt Essen auch weiterhin gemeinsam mit der AGFS kontinuierlich an der Verbesserung für den Fuß- und Radverkehr arbeiten, Mängel beseitigen und Lücken schließen.

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