Foto: Oberbürgermeister Reinhard Paß verleiht das Bundesverdienstkreuz am Bande an Marlene Edelkott- Kühnel Oberbürgermeister Reinhard Paß verleiht das Bundesverdienstkreuz am Bande an Marlene Edelkott- Kühnel Foto: Elke Brochhagen

Verleihung des Bundesverdienstkreuzes am Bande

Marlene Edelkott-Kühnel erhält das Bundesverdienstkreuz

10.11.2014

Oberbürgermeister Reinhard Paß überreichte Marlene Edelkott-Kühnel heute (10.11.) im Rathaus Essen in der 22. Etage das Bundesverdienstkreuz am Bande. Geehrt wurde sie für ihre auszeichnungswürdigen Verdienste im langjährigen Engagement im sozialen Bereich für die UNESCO.

Marlene Edelkott-Kühnel, geboren am 30.12.1949 in Kettwig, ist Mutter eines Sohnes und beruflich seit 1992 in einem Steuerbüro in Essen tätig. Seit fast 30 Jahren engagiert sie sich für die Ziele der UNESCO.

Von der Gründung im Jahr 1981 bis 2008 war sie Vereinsvorsitzende des UNESCO-Clubs Kettwig e.V. und übte diese Funktion mit großem persönlichem Einsatz aus. Der Verein hat sich das Ziel gesetzt, die Zusammenarbeit zwischen den Völkern in den Bereichen Bildung, Wissenschaft und Kultur zu fördern. Maßgeblich dem Engagement von Marlene Edelkott-Kühnel ist es zu danken, dass der Verein in Deutschland und international zahlreiche karitative Projekte verwirklichen konnte. Unter ihrer Leitung stieg zudem die Zahl der Mitglieder von anfangs 60 auf über 300 und machte den Verein in Kettwig damit zum mitgliederstärksten UNESCO-Club in Deutschland, der sich zudem zum festen Bestandteil des gesellschaftlichen Lebens der Region entwickelt hat. Bis heute findet kaum eine Bürgerveranstaltung in Kettwig ohne die Beteiligung des UNESCO-Clubs statt. Der Club finanziert sich ausschließlich durch Mitgliedsbeiträge, Spenden und Erlöse aus Verkaufsaktionen. Mit diesen Mitteln werden verschiedene Projekte in der ganzen Welt unterstützt.

Unter der Ägide von Marlene Edelkott-Kühnel wurde das Clubleben organisiert, monatliche Clubnachmittage mit Konzerten gestaltet, Bastelkreise initiiert und Basare durchgeführt, um Spendengelder zu generieren. Etwa 140.000 Euro wurden in dieser Zeit in Projekte der UNESCO investiert. Ein weiterer Schwerpunkt war für sie die Öffentlichkeitsarbeit, sei es durch Informationsveranstaltungen, Studienreisen oder Fahrten zur UNESCO nach Paris.

Der Verein realisierte unter ihrer Leitung eine Reihe von internationalen Hilfsprojekten, bei denen sie für Organisation, Durchführung und Vollendung zuständig war, auch wenn nicht persönlich im Ausland bei der Umsetzung von Projekten half. Zu den Maßnahmen zählen der Bau von Schulen in Tansania, Sach- und Geldspenden für behinderte Kinder und deren Eltern in Sri Lanka, die Unterstützung eines Ausbildungszentrums in Bakel im Senegal, Hilfsmaßnahmen für Tschernobyl, die Errichtung eines Frauenhauses in Burkina Faso sowie die Bereitstellung von Lehrmitteln und Spielzeug für Waisenkinder in Tansania. In Deutschland wurden unter anderem der Wiederaufbau der Anna-Amalia-Bibliothek sowie das Christliche Hospiz in Essen-Werden unterstützt.

Auch nachdem Sie den Vereinsvorsitz abgegeben hat, bleibt sie dem Verein als wertvolle Mitarbeiterin und Ehrenvorsitzende verbunden. Neben ihrer verbindlichen Art zeichnet sie ihr hohes Organisationsvermögen aus. Mit ihrem ehrenamtlichen Einsatz wirbt sie weiterhin erfolgreich um interkulturelle Verständigung, Toleranz und Akzeptanz.

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