Foto: Oberbürgermeister Reinhard Paß übereicht das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der BRD an Dr. Anneliese Rauhut Oberbürgermeister Reinhard Paß übereicht das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der BRD an Dr. Anneliese Rauhut. Foto: Peter Prengel

Dr. Anneliese Rauhut erhält das Bundesverdienstkreuz am Bande

04.02.2015

Oberbürgermeister Reinhard Paß überreichte Dr. Anneliese Rauhut heute (4.2.) im Rathaus Essen in der 22. Etage das Bundesverdienstkreuz am Bande. Geehrt wurde sie aufgrund ihres jahrelangen Engagements im kulturellen und sozialen Bereich.

Die promovierte Ärztin Dr. Anneliese Rauhut, Mutter von vier Söhnen, ist als Fachlehrerin am Robert-Schmidt-Berufskolleg in ihrer Heimatstadt Essen und als Ärztin für den Essener Sportbund tätig.

Schon als junge berufstätige Mutter betreute sie - zusätzlich zu ihren eigenen Söhnen - Kinder von Asylbewerbern, half bei Sammelaktionen für Opfer von Naturkatastrophen oder bei Veranstaltungen der Pfarrgemeinde St. Lambertus in Essen.

Seit 2003 ist Dr. Anneliese Rauhut Mitglied des Vereins "LiveMusicNow Rhein-Ruhr e.V.", der junge, besonders qualifizierte Künstlerinnen und Künstler fördert, indem er Konzerte für Menschen veranstaltet, die sich eigentlich keinen Konzertbesuch leisten können. Seit 2004 organisierte sie mehr als 60 Konzerte, die teilweise in Justizvollzugsanstalten, in einem Alterheim, der Tagesstätte "Tor 23" oder in den Räumen des Palliativnetzwerkes Essen stattfanden. Alle anfallenden Arbeiten von Beginn der Organisation bis zum Transport der Musikerinnen und Musiker führte Dr. Anneliese Rauhut persönlich aus. Außerdem bemüht sie sich um die Finanzierung dieser Veranstaltungen.

Seit 2003 ist Dr. Anneliese Rauhut Mitglied der "Gesellschaft der Freunde und Förderer der Stiftung Zollverein e.V.", seitdem Mitglied des Vorstands und seit 2010 war sie stellvertretende Vorsitzende. 2013 hat sie den Vorsitz des Vereins mit aktuell mehr als 550 Mitgliedern übernommen. Neben dem Werben von neuen Mitgliedern und der Öffentlichkeitsarbeit entwickelt sie auch selbst neue Förderprojekte wie die Ausstellung "Ruhr.Ansichten" aus dem Jahr 2009, die etwa 6.000 Besucherinnen und Besucher anzog und maßgeblich auf Initiative von Dr. Anneliese Rauhut zurückging.

Ab 2007 nimmt sie intensiv am Projekt "Alte Synagoge Essen" teil, das als Kultureinrichtung für interkulturelle Begegnungen mit der jüdischen Kultur 2008 ins Leben gerufen wurde.

In den Jahren 2007, 2008 und 2010 initiierte sie drei Benefizkonzerte im Haus, verhandelte mit den ausführenden Musikern und übernahm zahlreiche Aspekte der Durchführung. So gelang es, zahlreiche Unterstützer zu gewinnen.

Seit 2010 ist sie Mitglied des Beirats der "Stiftung alte Synagoge".

Neben ihren Aktivitäten im kulturellen Bereich erstreckt sich ein weiteres Projekt ihrer ehrenamtlichen Arbeit seit 2002 auf den "Sozialdienst katholischer Frauen" (SkF), für den sie vielfach aktiv wurde. So engagierte sie sich beim "Café Schließfach", einem Aufenthaltsangebot für drogenabhängige, sich prostituierende und wohnungslose Mädchen und Frauen sowie für die Wohnanlage "teen+baby", wo junge Schwangere oder Mütter lernen, ein eigenverantwortliches Leben mir ihrem Kind zu führen. 2012 erhielt sie hierfür das "Caritas-Ehrenzeichen in Gold".

Seit 2011 engagiert sich Dr. Anneliese Rauhut für das Georgswerk Duisburg e.V. Ihre Einsatzfelder sind besonders die kostenlose ärztliche Versorgung von nicht versicherten Kindern aus Südosteuropa, Gesundheitsschulungen mit türkischen Frauen in Moscheevereinen, gesundheitliche Beratung und Betreuung von Menschen in Notunterkünften sowie die Ausbildung von Jugendlichen zu Stadtteil-Sanitätern. Damit leitet sie einen wertvollen Dienst für Menschen, die am Rande der Gesellschaft stehen.

2013 initiierte sie im Rahmen der bundesweiten Aktionswoche mit dem Titel "Ein Leben retten. 100 Pro Reanimation" eine eigene Aktionswoche mit der Zielsetzung, das Bewusstsein für diese lebensrettende Maßnahme zu schärfen und viele Menschen als kompetente Ersthelfer auszubilden. Nach der Auftaktveranstaltung im Essener Rathaus folgten weitere Schulungen im Sport- und Kulturzentrum, am Robert-Schmidt-Berufskolleg und im Georgswerk Duisburg-Marxloh.

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