Übergabe der BiSS-Plaketten. Zu sehen sind v.l.n.r.: Sebastian Schmidt (Alfred-Krupp-Gymnasium), Berrin Kapyapar, Dr. Helmuth Schweitzer (beide Kommunales Integrationszentrum), Berthold Urch (Alfred-Krupp-Gymnasium), Frau Höfer (Gertrud-Bäumer-Realschule), Guido Martin (Bertha-Krupp-Realschule), Petra Schnell-Klöppel (Burggymnasium), Werner Walter, Beate Schlich (beide Franz-Dinnendahl-Realschule /Dependance), Herr Brennholt, Daniela Theissen ( beide Gymnasium Essen-Nordost), Kerstin Aschhoff (kommunales Integrationszentrum), Hatice Kaya (Burggymnasium).

Hier wird mit "BiSS" gelernt!

Ein Projekt fördert an sechs Essener Schulen die Sprache

26.05.2015

Wenn Schülerinnen und Schüler sich im Unterricht mit umfangreichen Texten auseinandersetzen und sie verstehen müssen, braucht es dazu die sprachlichen Voraussetzungen. Gerade in den so genannten "mündlichen" Fächern wie Erdkunde, Geschichte und Politik zeigt es sich leider immer wieder, dass viele Schüler an sprachlichen Hürden scheitern, wenn sie solche komplexen Texte lesen, analysieren und widergeben müssen.

Diesem Problem widmet sich ein Projekt, das das Kommunale Integrationszentrum Essen im Rahmen der Bund-Länder-Initiative "Bildung durch Sprache und Schrift" (BiSS) in Essen initiiert hat:

Seit Beginn dieses Schuljahres beteiligen sich sechs Schulen der Sekundarstufe 1 (Alfred-Krupp-Gymnasium, Burggymnasium, Gymnasium Essen Nord-Ost, Bertha-Krupp-Realschule, Franz-Dinnendahl-Realschule Dependance und Gertrud-Bäumer-Realschule) am BiSS-Projekt zur "Durchgängigen Sprachbildung in den gesellschaftswissenschaftlichen Fächern".

Diese sechs Schulen haben am 18. Mai im Rahmen einer Feier-Stunde Plaketten mit der Aufschrift "Wir sind eine BiSS-Einrichtung" erhalten. "Diese Plaketten werden nun an den Schulen angebracht und sollen öffentlich zeigen, dass hier ein besonderes Engagement im Bereich der sprachlichen Bildung und Förderung gelebt wird", erläutert Dr. Helmuth Schweitzer, der Leiter des Kommunalen Integrationszentrums.

"Innerhalb von drei Jahren erarbeiten zwölf Lehrerinnen und Lehrer dieser Schulen im Rahmen des BiSS-Projektes Möglichkeiten des sprachsensiblen Unterrichtens und erproben diese in ihren Klassen", erklärt Dr. Schweitzer die Vorgehensweise im Projekt. Zweimal im Schuljahr würden dann die Sprachfertigkeiten der Schülerinnen und Schüler in Kooperation mit dem Zentrum für Lehrerbildung der Universität Duisburg-Essen getestet.

So will man herausfinden, wie wirksam sprachsensibler Fachunterricht für die Sprachkompetenzen der Schülerinnen und Schüler ist – und ob ihre Schulerfolge so verbessert werden können. Gleichzeitig sollen andere Lehrkräfte für dieses Thema sensibilisiert werden.

Koordiniert wird das Projekt vom Fachbereich Interkulturelle Orientierung/Kommunales Integrationszentrum der Stadt Essen.

Über das Programm "Bildung durch Sprache und Schrift" (BiSS):
"Bildung durch Sprache und Schrift" (BiSS) ist eine gemeinsame Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF), des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) sowie der Kultusministerkonferenz (KMK) und der Konferenz der Jugend- und Familienminister (JFMK) der Länder zur Verbesserung der Sprachförderung, Sprachdiagnostik und Leseförderung. Das Mercator-Institut für Sprachförderung und Deutsch als Zweitsprache in Kooperation mit dem Arbeitsbereich interkulturelle Bildung der Universität zu Köln, das Deutsche Institut für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF) und die Humboldt-Universität zu Berlin in Kooperation mit dem Institut zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen (IQB) übernehmen als Trägerkonsortium die wissenschaftliche Ausgestaltung und Gesamtkoordination des Programms.

Weitere Informationen: www.biss-sprachbildung.de oder auf essen.de: BiSS in der Sekundarstufe.

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