Foto: Gewinnerinnen und Gewinner des Essener Umweltpreises 2015 Oberbürgermeister Thomas Kufen (Mitte), Dietmar Bückemeyer (ganz links), Technischer Vorstand der Stadtwerke Essen und Simone Raskob, (6.v.l.), Geschäftsbereichsvorstand Umwelt und Bauen) gratulieren den Gewinnerinnen und Gewinnern des Essener Umweltpreises 2015. Foto: Peter Prengel

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Folkwang Universität der Künste und Kinder teilen sich den Essener Umweltpreis 2015

06.11.2015

Das Umweltamt der Stadt Essen hat in Kooperation mit den Stadtwerken Essen den "Essener Umweltpreis 2015" mit einem Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro ausgeschrieben.

Unter dem Motto "Essen ist aktiv" wurden 20 unterschiedliche Maßnahmen eingereicht, die nachhaltig zum umweltschonenden Umgang mit Natur, Boden, Lebensmitteln, Energie und Wasser sowie zum Klimaschutz beitragen und helfen, die aktuelle und zukünftige städtische Lebensqualität zu verbessern. Bewerben konnten sich alle Essenerinnen und Essener sowie Kinder und Jugendliche. Vereine, Institutionen sowie kleine und mittelständische Unternehmen waren ebenfalls eingeladen, am Essener Umweltpreis teilzunehmen.

Das Projekt "Städtische Landliebe – Urban Farming" der Folkwang Universität der Künste wird mit dem 1. Preis des Essener Umweltpreises 2015 ausgezeichnet. Das Preisgeld beträgt 3.000 Euro.

Ein wichtiges Anliegen des Projektes ist, die städtische Lebensqualität zu verbessern und einen nachhaltigen Umgang mit den Ressourcen und frischen Lebensmitteln zu erreichen. Die dabei entwickelten Produktideen LIA, STADTGEMÜSE, EI, ASTRO, TORRE und WOOGIE sollen unterschiedliche Stadtmenschen in verschiedenen städtischen Situationen zum Gärtnern, auch auf kleinstem Raum, motivieren. LIA lädt Bewohnerinnen und Bewohner eines Seniorenheimes ein, tragbare Vorgärten mit Nutzpflanzen in ihren Zimmern anzulegen und zu genießen. STADTGEMÜSE ermöglicht kostenloses Naschen an Laternenpfählen. EI schafft Fenstergärten auch in kleinsten chinesischen Wohnungen. Mit ASTRO lernen Kinder spielerisch, Pflanzen mit Abwasser zu bewässern. TORRE interpretiert das Verfahren der Trocknung und des Zerkleinerns von Lebensmitteln neu, die als Alternative zu konventionellen Gewürzen in der Küche eingesetzt werden können. Mit WOOGIE wurde eine tragbare Karre für den urbanen Farmer entwickelt.

Der achtsame Umgang mit der Umwelt ist seit langem in den Führungsgrundsätzen des Franz Sales Hauses verankert. Dafür erhält es den 2. Preis des Essener Umweltpreises 2015 und damit 2.000 Euro.

Leitlinien und zahlreiche, bereits umgesetzte sowie auch geplante Maßnahmen tragen zur Umwelt- und Ressourcenschonung bei. Dazu zählen die Nutzung regenerativer Energiequellen genauso wie umweltschonende Produktions- und Dienstleistungen.

In der Kategorie Kinder und Jugendliche teilen sich die Kindertageseinrichtung St. Barbara und die Kindernotaufnahme Spatzennest den 1. Preis in Höhe von jeweils 3.000 Euro.

Die Kindertageseinrichtung St. Barbara beweist mit ihrem Projekt "Heiliger Franz von Assisi – Schutzherr von Umwelt und Ökologie", dass eine kindgerechte Umwelterziehung und Umweltbildung möglich sind. Beim gemeinsamen Forschen und Beobachten erkennen die Kinder Zusammenhänge und gestalten neue Aktivitäten zum Schutz der natürlichen Ressourcen und des Klimas. Bei Spielzeugtauschbörsen oder beim Anfertigen von Spielzeug und Dekomaterial aus Abfällen entwickeln die Kinder Fähigkeiten, Verantwortung für die Umwelt von heute und morgen zu übernehmen.

Auch das Projekt "Umweltfreundliche Kindernotaufnahme kleine Spatzen" vermittelt den Kindern altersgerecht, wie sie durch ihr bewusstes Handeln umweltschonend mit den natürlichen Ressourcen umgehen können. Die Kinder werden befähigt, die Umweltkonzepte der Einrichtungen aktiv mitzugestalten und auch in ihrem zukünftigen Leben nachhaltig zu agieren.

"Alle Projekte leisten einen wichtigen und vorbildlichen Beitrag zum Schutz der Ressourcen und zur Lebensqualität in Essen", so begründet die Jury Essener Umweltpreis ihre Entscheidung.

Neben der Jury gratulierten auch Oberbürgermeister Thomas Kufen, Dietmar Bückemeyer, Technischer Vorstand der Stadtwerke Essen, und Simone Raskob, Geschäftsbereichsvorstand Umwelt und Bauen, den Gewinnerinnen und Gewinnern.

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