Foto: Übergabe des Förderbescheids für die Brücke über den Berthold-Beitz-Boulevard Übergabe des Förderbescheids für die Brücke über den Berthold-Beitz-Boulevard v.l.n.r : Oberbürgermeister Thomas Kufen, Garrelt Duin Minister für Wirtschaft, Energie, Industrie, Mittelstand und Handwerk des Landes Nordrhein-Westfalen und RVR Regionaldirektorin Geiß-Netthöfel Foto: Elke Brochhagen

Minister Duin übergibt Förderbescheid für neue Radwege-Brücke an der Radroute "Rheinische Bahn"

22.10.2015

Gestern (21.10.) übergab NRW-Wirtschaftsminister Garrelt Duin der RVR-Regionaldirektorin Karola Geiß-Netthöfel im Beisein von Oberbürgermeister Thomas Kufen einen Förderbescheid über rund 1,6 Millionen Euro zum Bau der neuen Radbrücke über den Berthold-Beitz-Boulevard. Nach Fertigstellung sollen Radfahrer dann die Brücke nutzen können, ohne die Radroute "Rheinische Bahn" verlassen und den stark frequentierten Berthold-Beitz-Boulevard überqueren zu müssen. Die Gesamtkosten für den Neubau liegen bei etwa 2,2 Millionen Euro.

Auf dem Essener Stadtgebiet markiert die Trasse das innerstädtische Entwicklungsband vom Universitätsviertel über den Krupp-Gürtel und den Niederfeldsee bis in den Regionalen Grünzug an der Stadtgrenze zu Mülheim und ist deutlich erkennbar ein wichtiger Impuls für die örtliche Wirtschaft und die Entwicklung der Stadtteile. Die Radroute „Rheinische Bahn“ soll nach ihrer kompletten Fertigstellung auf rund 21 Kilometern Länge die Städte Essen, Mülheim und Duisburg verbinden.

"Mit Blick auf das 'Grüne Hauptstadtjahr 2017' ist die heutige Übergabe des Förderbescheids für alle Bürgerinnen und Bürger ein Zeichen, dass die grüne Infrastruktur weiterentwickelt wird", so Oberbürgermeister Thomas Kufen. "Der Radschnellweg ist das zentrale Element im Grünen Hauptroutennetz der Stadt. Dieses grüne Wegenetz bindet die Siedlungsflächen an die städtischen Grünflächen an. Die Herstellung der Durchgängigkeit dieses Wegenetzes, unter anderem durch das Handlungsprogramm "Essen.Neue Wege zum Wasser" und die Stärkung des umweltfreundlichen Verkehrs, sind wesentliche Bausteine unserer Auszeichnung zur Grünen Hauptstadt Europas 2017."

Mit dem Brückenschlag über den Berthold-Beitz-Boulevard sowie dem Anschluß von Essen an den Innenstadtbereich in Mülheim werden zeitnah Barrieren beseitigt und Verbindungen in die Nachbarstädte geschaffen.

Zum Hintergrund:
Der Radschnellweg RS 1 ist ein wichtiger Baustein der zukünftigen Mobilität im Ruhrgebiet. Durch seine Lage hat er das Potential den Autoverkehr auf der Ost-West-Achse im Revier klimaschonend zu entlasten. Im Endausbau führt der Radschnellweg vom Rhein in Duisburg über fast 100 Kilometer bis nach Hamm. In Essen sind die ersten sechs Kilometer auf der Trasse der ehemaligen „Rheinischen Bahn“ bereits ausgebaut und werden intensiv von den Bürgern für Erholung, Freizeit und im Alltagsverkehr genutzt. Die städtische und landschaftliche Vielfalt entlang dieser Trasse wird auch touristische Aktivitäten stärken.

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