Im Zentrum und direkt neben NRW-Gesundheitsministerin Barbara Steffens die Essener Preisträger (v.r.n.l.): Lisa Schwermer (Gesundheitsamt), Thomas Mikoteit (JobCenter), Dr. Rainer Kundt (Gesundheitsamt), Holger Russ (Novitas BKK) und Helmut Kiedrowicz (AOK). Im Zentrum und direkt neben NRW-Gesundheitsministerin Barbara Steffens die Essener Preisträger (v.r.n.l.): Lisa Schwermer (Gesundheitsamt), Thomas Mikoteit (JobCenter), Dr. Rainer Kundt (Gesundheitsamt), Holger Russ (Novitas BKK) und Helmut Kiedrowicz (AOK). Foto: jardai/modusphoto

Essener Projekt für Arbeitslose mit Gesundheitspreis NRW ausgezeichnet

10.12.2015

Vertreterinnen und Vertreter von JobCenter und Gesundheitsamt Essen nahmen heute (10.12.) im Düsseldorfer Landtag für das Essener Projekt "Arbeitslosigkeit und Gesundheit" aus den Händen von NRW-Gesundheitsministerin Barbara Steffens den "Gesundheitspreis Nordrhein-Westfalen 2015" entgegen.

Der Preis wird jährlich vom NRW-Gesundheitsministerium ausgeschrieben und zeichnet innovative Projekte im Gesundheitswesen aus. Schwerpunkt-Thema 2015 war die Verbesserung der gesundheitlichen Versorgung von Menschen in prekären Lebensverhältnissen. Gesucht wurden solche Projekte, die die besondere Lebenssituation und die Bedarfe von Erwerbs- oder Wohnungslosen, Menschen mit Behinderungen oder Migrantinnen und Migranten ohne Zugang zum Regelsystem berücksichtigen. Insgesamt haben sich 66 Institutionen mit 70 Projekten um den Gesundheitspreis 2015 beworben.

Fünf Initiativen wurden gleichrangig prämiert. Essen erhielt den mit 3.000 Euro dotierten Preis in der Kategorie "Arbeitslosigkeit als prekäre Lebenslage".

Hervorgegangen aus der Gesundheitskonferenz der Stadt Essen hat das Projekt das Ziel, eine bessere (somatische) Gesundheitsförderung und -prävention für die Gruppe der rund 88.000 Menschen zu entwickeln, die in Essen von Leistungen nach dem SGB II (Grundsicherung) leben. In der Zusammenarbeit von JobCenter, Gesundheitswesen, Krankenkassen und sozialen Diensten sollen für motivierte (Langzeit-)Arbeitslose gesundheitsfördernde Angebote entwickelt, finanziert und umgesetzt werden. Projektpartner sind: das JobCenter Essen, das Gesundheitsamt Essen, die Arbeitsgemeinschaft Wohlfahrt, die AOK, die Ärztekammer Nordrhein/Kreisstelle Essen, die BARMER/GEK, die BKK-Novitas und das Universitätsklinikum Essen.

Ministerin Barbara Steffens lobte schon anlässlich der Bekanntgabe der Preisträger das Essener Projekt: "Die integrierte Gesundheits- und Arbeitsförderung in Essen zeigt, welche Erfolge durch ein sektorenübergreifendes und interdisziplinäres Netzwerk möglich sind. Betroffene werden passgenau in bestehende Angebote zur Gesundheitsförderung vermittelt, Erkrankungen werden frühzeitig erkannt und behandelt. Ebenso entstehen neue Angebote, die die spezifischen Bedürfnisse und Bedarfe von Langzeitarbeitslosen berücksichtigen. Durch die Verbesserung der psychischen und körperlichen Gesundheit steigen die Chancen der Langzeitarbeitslosen auf einen Arbeitsplatz."

Über das Projekt "Arbeitslosigkeit und Gesundheit" informiert eine umfangreiche Broschüre, die beim JobCenter erhältlich ist.

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