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Positive Resonanz aus Nord und Süd – Zahlreiche Kliniken nehmen am bundesweit ersten Tag des Patienten teil

25.01.2016

Der deutschlandweit erste Tag des Patienten am Dienstag, 26. Januar 2016, stößt in vielen Klinken in Deutschland auf positive Resonanz. Zahlreiche Krankenhäuser, u.a. die Paracelsus Klinik in Hannover-Langenhagen, das Katholische Klinikum Essen oder das Ortenau Klinikum mit seinen neun Standorten beteiligen sich aktiv und machen an diesem Tag mit Vorträgen, Infoständen und Service-Hotlines auf die Rechte von Patienten aufmerksam.

Der Tag des Patienten ist eine gemeinsame Initiative des Bundesverbands Beschwerdemanagement für Gesundheitseinrichtungen e.V. sowie des Bundesverbands Patientenfürsprecher in Krankenhäusern e.V. Ziel des Aktionstages ist es insbesondere, die Arbeit von Patientenfürsprechern in Krankenhäusern und Kliniken vorzustellen. Detlef Schliffke, 1. Vorsitzender des Bundesverbands Patientenfürsprecher in Krankenhäusern e.V. (BPiK), erhofft sich vom Tag des Patienten ein deutliches Signal. "Es gibt Jahrestage zu unterschiedlichsten Anlässen und Erkrankungen", erklärt der BPiK-Vorsitzende, "aber noch keinen Tag, mit dem auf die Rechte derer aufmerksam gemacht wird, die von diesen Krankheiten betroffen sind: die Patienten".

Patientenbeauftragter der Bundesregierung: "Krankenhäuser leisten hochwertige Arbeit"

"Wo Menschen am Werk sind, passieren Fehler", sagt Karl-Josef Laumann, Staatssekretär im Bundesministerium für Gesundheit und Patientenbeauftragter der Bundesregierung. Vom ersten Tag des Patienten am 26. Januar erhofft sich Laumann deshalb mehr Aufklärung. "Zugleich wünsche ich mir, dass wir uns dadurch auch mit den Herausforderungen beschäftigen, die noch vor uns liegen."

Mit dem Patientenrechtegesetz sei die Stellung der Patientinnen und Patienten bereits erheblich verbessert worden. So haben Patientinnen und Patienten seither zum Beispiel einen klaren Rechtsanspruch auf Information und Aufklärung gegenüber ihrem Arzt. "Im Allgemeinen bin ich der Ansicht, dass die Rechte der Patientinnen und Patienten in den Krankenhäusern gut umgesetzt werden", sagt Laumann. "Unsere Krankenhäuser leisten eine qualitativ wirklich hochwertige Arbeit. Doch wo Menschen am Werk sind, passieren auch Fehler. Und natürlich werden auch mir immer wieder Fälle geschildert, in denen es an der einen oder anderen Stelle hakt. Dort, wo der Schuh drückt, muss man sich im Einzelfall die Ursachen für die Probleme anschauen und sie beseitigen."

Eine vollständige Übersicht aller teilnehmenden Krankenhäuser sowie weitere Informationen finden sich unter www.bpik.de.

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