Oberbürgermeister Thomas Kufen ( vorne rechts ) und Dirk Miklikowski (vorne links ) unterzeichnen im Beisein von Sozialdezernent Peter Renzel ( hinten links ) und Fachbereichsleiter Hartmut Peltz einen Kooperationsvertrag zur Vermittlung von Wohnungen für Flüchtlinge. Foto: Elke Brochhagen Oberbürgermeister Thomas Kufen ( vorne rechts ) und Dirk Miklikowski (vorne links ) unterzeichnen im Beisein von Sozialdezernent Peter Renzel ( hinten links ) und Fachbereichsleiter Hartmut Peltz einen Kooperationsvertrag zur Vermittlung von Wohnungen für Flüchtlinge. Foto: Elke Brochhagen

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Erster Schritt für neue Wohnungsvermittlungsagentur ist gemacht

Stadt und Allbau unterzeichnen Kooperationsvereinbarung

26.02.2016

Heute (26.2.) haben die Stadt Essen und die Allbau AG ihre Absichtserklärung für die Einrichtung einer Wohnungsvermittlungsagentur in einem Letter of Intent fixiert. Stadt und Allbau wollen über die Agentur Ihr Know-how bei der Vermittlung von Flüchtlingen in Wohnungen bündeln, um Menschen mit Bleibeperspektive, die in Essen leben möchten, zu integrieren. Die Stadt Essen und die Allbau AG wollen gemeinsam in den nächsten zwei Jahren insgesamt 2.000 Wohnungen für Flüchtlinge zur Verfügung zu stellen, die ein neues Zuhause für 4.000 Menschen werden. „Ein entscheidendes Element gelungener Integration ist, den Asylsuchenden Wohnraum zu geben und sie in Wohnquartieren in stabilen Hausgemeinschaften zu verankern“, erklärt Oberbürgermeister Thomas Kufen. „Vorrangiges Ziel der Stadtverwaltung ist und bleibt die Vermittlung der Asylsuchenden in Wohnungen, denn der Anteil der Menschen mit positiver Aufenthaltsprognose steigt“, ergänzt Sozialdezernent Peter Renzel.

Die Allbau AG, als größter Wohnungsanbieter in Essen, wird in diesem Zusammenhang ihre Erfahrung, Vernetzung und Dienstleistung einbringen. „Als Allbau AG sehen wir uns in der kommunalen Verantwortung, die Stadt Essen in der aktuellen Situation zu unterstützen und dabei sicherzustellen, dass über die Vermittlung von Flüchtlingen in Wohnungen Integration eine gute Grundlage erhalten kann, erläutert Dirk Miklikowski, Vorstand der Allbau AG.

Kernziele der Kooperation sind vor allem die gemeinsame Mieterauswahl und die Wohnungsakquise. Durch die Beratung der Allbau und die Neuorganisation der Verfahrensabläufe soll wird die Umsetzungsgeschwindigkeit erhöht werden.

Die potentiellen Mieter werden zukünftig direkt in den Unterkünften ermittelt werden. Daran werden bald vier Teams, die jeweils durch Mitarbeiter der Stadt und der Allbau AG besetzt sind, arbeiten, die außerdem landessprachliche Übersetzer zur Seite gestellt bekommen.

Die Wohnungsakquise erfolgt zukünftig durch die Allbau AG. Durch die dort vorhandene Professionalität und die guten Beziehungen zu den anderen in Essen aktiven Wohnungsgesellschaften erhofft die Stadt Essen sich größere Zahl von zur Anmietung durch die Stadt zur Verfügungs gestellten Wohnungen.

Zum Hintergrund:

Der Zustrom von Flüchtlingen stellt die Stadt Essen weiterhin vor große Herausforderungen. Seit Monaten bewegt sich die Stadt bei der Aufnahme und Unterbringung von Flüchtlingen im Krisenmodus. Die Zahlen sprechen eine eindeutige Sprache: Zum Jahresende 2015 waren in Essener Einrichtungen bereits rund 4.200 Flüchtlinge untergebracht, aktuell sind es rund 4.600. Monatlich erwartet die Stadt in diesem Jahr die Zuweisung von mindestens rund 700 neuen Asylbwerbern.

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