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Humangenetiker Bernhard Horsthemke erhält Ehrenmedaille

24.03.2016

Professor Dr. rer. nat. Bernhard Horsthemke, Direktor des Instituts für Humangenetik am Universitätsklinikum (UK) Essen, erhielt die Ehrenmedaille der Deutschen Gesellschaft für Humangenetik e.V. (GfH). Ausgezeichnet wurde er für seine herausragenden wissenschaftlichen Leistungen und sein Engagement auf dem Gebiet der Humangenetik.

Der Schwerpunkt seiner wissenschaftlichen Arbeit an der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen am Universitätsklinikum Essen liegt auf der Erforschung epigenetischer Mechanismen und ihrer Bedeutung für die Entstehung von Erkrankungen. Die Ergebnisse der von Prof. Horsthemke geleiteten Arbeitsgruppe haben zu grundlegend neuen Erkenntnissen über die Rolle der DNA-Methylierung bei der genomischen Prägung (Imprinting) und der Entstehung von Krebs sowie zur Entwicklung epigenetischer Diagnoseverfahren geführt. So geht z.B. der heutzutage verwendete DNA-Methylierungstest bei Verdacht auf Prader-Willi- oder Angelman-Syndrom im Wesentlichen auf die Arbeiten seiner Arbeitsgruppe zurück.

Die Deutsche Gesellschaft für Humangenetik e.V. (www.gfhev.de) wurde 1987 gegründet. Zu ihrer zentralen Aufgabe gehört es, die Humangenetik auf allen Gebieten der Forschung, Lehre und Praxis zu fördern. Die höchste Auszeichnung der Gesellschaft – der GfH-Ehrenmedaille – erhalten Humangenetiker, die sich aufgrund ihrer wissenschaftlichen Leistung, ihrer Bedeutung für die Humangenetik sowie durch ihre Gesamtpersönlichkeit in besonderer Weise um die Humangenetik in Deutschland verdient gemacht haben.

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