Essener Radwege werden ausgebaut

Maßnahmen für 2016 und 2017 vorgestellt

15.04.2016

Die Stadtverwaltung hat in der gestrigen Sitzung des Bau- und Verkehrsausschusses den für die Jahre 2016 und 2017 vorgesehenen Ausbau der Radstrecken im Essener Hauptstraßennetz vorgestellt.

Seit diesem Jahr stehen jährlich 500.000 Euro im Essener Haushalt zur Verfügung, um gezielt Lücken im städtischen Radverkehrsnetz zu schließen und marode Radwege zu erneuern. Mit dem sogenannten "Bauprogramm Radverkehr" wird der Bau und die Erneuerung von vorhandenen Bordsteinradwegen und die Einrichtung von Radfahr- und Schutzstreifen sowie Fahrradstraßen ermöglicht.

Um den Lückenschluss voranzutreiben, werden 2016 und 2017 insgesamt rund fünf Kilometer neue Radfahrstreifen angelegt und rund 3,3 Kilometer neue Teilstücke für Fahrradstraßen. Auf einer Gesamtstrecke von 4,5 Kilometern werden vorhandene Bordsteinradwege erneuert oder neu gebaut.

Übersicht über die einzelnen Maßnahmen:

Schutz- und Radfahrstreifen

  • Hafenstraße von der Haus-Berge-Straße bis zur Bottroper Straße,
  • Wickenburgstraße von der Adelkampstraße bis zur Hausnummer 24,
  • Norbertstraße von der Zuwegung Juistweg bis zur Hatzper Straße,
  • Frankenstraße vom Stadtwaldplatz bis zur Berenberger Mark,
  • Frankenstraße vom Stiftsplatz bis zur Habichtstraße,
  • Kaulbach- und Hausackerstraße von der Holsterhauser Straße bis zur Kämpenstraße,
  • Leimgardtsfeld von der Stolbergstraße bis zum Weidkamp.

Fahrradstraßen

  • Promenadenweg von der Ringstraße bis zur Bachstraße,
  • Schwanenbuschstraße von der Steeler Straße bis zum Feldhauskamp,
  • Hellweg vom Nottebaumkamp bis zum Kütings Garten,
  • Kütings Garten vom Hellweg bis zu Straße Im Haferfeld,
  • Im Haferfeld vom Kütings Garten bis zum Renzelweg,
  • Renzelweg von der Straße Im Haferfeld bis zur Bochumer Landstraße,
  • Breslauer Straße von der A 40 Brücke bis zur Mülheim Straße.

Bordsteinradwege

  • Aktienstraße von der Stadtgrenze Mülheim bis zur Lautstraße,
  • Mintarder Weg von der Stadtgrenze Mülheim bis zum Wasserwerk,
  • Vogelheimer Straße von Haus Nummer 200 bis Haus Nummer 208,
  • Viehofer Platz von der Schützenbahn bis zur Gladbecker Straße,
  • Am Zehnthof (Südseite) von der Wilhelm-Beckmann-Straße bis zur Schönscheidtstraße.

Außerdem prüft die Verwaltung derzeit, welche Einbahnstraßen für den Radverkehr geöffnet werden können. So soll mit der anstehenden Erneuerung der Ampelanlage Wittenbergstraße/Am Uhlenkrug/Platanenweg die Einbahnstraße für Radfahrer geöffnet werden, denn der Radverkehr erhält eine signalgesteuerte Ausfahrt von der Straße Am Uhlenkrug in die Wittenbergstraße.

Die Einbahnstraßen Breslauer Straße und Promenadenweg sollen so umgebaut werden, dass die Fahrbahn für den Radverkehr in beide Fahrtrichtungen geöffnet werden kann.

Der Bau- und Verkehrsausschuss lobte die Planungen der Stadt, verwies aber gleichzeitig auf den Teils schlechten Zustand der Fahrradwege im Netz der Nebenstraßen. Die Verwaltung wurde gebeten, im Sinne der Fahrradfreundlichkeit der Stadt auch diese Wege Instand zu halten und zu erweitern.

Die Stadtverwaltung hat auch diese Entwicklung bereits im Blick. Ein Straßenbauprogramm für die Nebenstraßen ist in Arbeit.

Zum Hintergrund:
Essen will den Radverkehr in der Stadt fördern. Bei jeder Straßenbaumaßnahme wird geprüft, ob zusätzlich Radwege eingerichtet werden können. So wurden beispielsweise zuletzt im Rahmen von Deckenbaumaßnahme auf der Rodenseelstraße Schutzstreifen markiert, aktuell entstehen Radverkehrsanlagen beim Umbau der Haltestelle Cronenberg.

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