Änderungen 2020

Veränderungen gegenüber dem Vorjahr

Der Rat der Stadt Essen hat am 27. November 2019 die Grundsteuerhebesätze und die Gebührensätze für die Grundbesitzabgaben 2020 beschlossen.

Keine Änderungen für das Jahr 2020 ergeben sich bei folgenden Abgabearten:

Grundsteuer

Der Hebesatz für die bebauten und unbebauten Grundstücke (Grundsteuer B) bleibt unverändert bei 670 %.

Rest- und Bioabfallgebühr

Sowohl die Restabfallgebühr in Höhe von 2,91 € pro Liter als auch die Bioabfallgebühr in Höhe von 0,45 € pro Liter konnte konstant gehalten werden, so dass keine Gebührenanpassungen erforderlich waren.

Änderungen ergeben sich bei folgenden Gebührenarten:

Schmutzwasser- und Niederschlagswassergebühr

Die Kosten der Entwässerung setzen sich zusammen aus dem Betriebsführungsentgelt der Stadtwerke Essen AG, den Beiträgen der Abwasserverbände (Emschergenossenschaft und Ruhrverband), den Abwasserabgaben sowie den Verwaltungskosten der Stadt. Die Stadtwerke Essen haben das Kanalnetz so zu optimieren und zu erweitern, dass es den gesetzlichen Vorschriften zu Umwelt- und insbesondere Gewässerschutz entspricht. Die notwendigen Investitionen für den Neubau und die Sanierung von Kanälen und Sonderbauwerken (z. B. Regenüberlaufbecken oder Regenrückhaltebecken) erfolgen nach einem festgelegten und durch die Bezirksregierung genehmigten Plan, dem sogenannten Abwasserbeseitigungskonzept. Auch die Renaturierung der Emscher und ihrer Nebenläufe führt zu Kostensteigerungen und höheren Beiträgen der Emschergenossenschaft. Hinzu kommt, dass sich aufgrund einer gutachterlich aktualisierten Kostenträgerrechnung eine Verschiebung der bisherigen Kostenverteilung zu Lasten der Niederschlagswasserbeseitigung ergibt. Aus den dargestellten Gründen steigt die Schmutzwassergebühr im Jahr 2020 um 0,05 € auf 3,15 € pro Kubikmeter (+1,61 %) und die Niederschlagswassergebühr um 0,20 € auf 1,76 € pro Quadratmeter (+12,82 %).

Straßenreinigungsgebühr

Die Straßenreinigungsgebühr sinkt um 0,13 € auf 8,00 € pro Frontmeter (-1,60 %).

Winterdienstgebühr

Die Gebühr pro Frontmeter für den Winterdienst A steigt um 0,33 € auf 1,46 € (+29,20 %) und für den Winterdienst B um 0,22 € auf 0,98 € (+28,95 %). Nachdem die Winterdienstgebühren in den vergangenen Jahren aufgrund der milderen Winter länger anhaltend gesenkt wurden, ergibt sich durch den Verbrauch von gebührenmindernden Kostenüberdeckungen seit dem Vorjahr wieder eine ansteigende Tendenz, so dass die Gebührensätze weiter angehoben werden müssen.

Beachten Sie bitte noch folgenden Hinweis

Änderungen, wie Grundstücksverkäufe, Verwalterwechsel, Namens- und/oder Adressänderungen, die dem Stadtsteueramt nach dem 20.11.2019 bekannt geworden sind, konnten leider aus technischen Gründen im Jahresbescheid 2020 nicht mehr berücksichtigt werden. Diese Änderungen werden mit dem ersten Änderungsbescheid zukünftig berücksichtigt.

 
Um das Informationsangebot der Internetseite nutzerfreundlicher zu gestalten, verwenden wir Cookies. Falls Sie mit der Speicherung von Cookies nicht einverstanden sind, finden Sie in unserer Datenschutzerklärung weitere Informationen.
OK