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Public Corporate Governance Kodex

Public Corporate Governance Kodex

Die vielfältige Diskussion hinsichtlich einer verstärkten Steuerung, Überwachung und Transparenz der städtischen Beteiligungen hat auch in Essen dazu geführt, dass der Rat der Stadt am 25.06.2008 einen für die Beteiligungen der Stadt Essen beschlossen hat. Der Kodex wurde auf der Grundlage des Deutschen Corporate Governance Kodex für börsennotierte Unternehmen und in Anlehnung an den Public Corporate Governance Kodex der Landeshauptstadt Stuttgart erarbeitet.

Der Kodex stellt eine Handlungsempfehlung für gute Unternehmensführung und Kontrolle für die Geschäftsführungen und Aufsichtsräte dar. Er regelt das Zusammenwirken von Stadtrat, Stadtverwaltung und kommunalen Unternehmen, die Zusammenarbeit zwischen den Aufsichtsräten und den Geschäftsführern, den besseren Informationsaustausch zwischen den Beteiligten und Verantwortlichen sowie die Kontrolle der Beteiligungen. Darüber hinausv erdeutlicht der Kodex, dass neben dem wirtschaftlichen Erfolg der Unternehmen die Gemeinwohlorientierung und die Pflicht zur Erfüllung öffentlicher Aufgaben unverändert bestehen bleiben. Die öffentlichen Unternehmen müssen sich hierbei an denselben Grundsätzen (Vorhersehbarkeit, Transparenz, Nachprüfbarkeit, Verantwortung) wie private Unternehmen messen lassen. Erstmalig schreibt der Kodex zudem die individualisierte Veröffentlichung der Vergütung von Geschäftsführungs- bzw. Vorstandsmitgliedern und Aufsichtsratsmitgliedern im Beteiligungsbericht der Stadt Essen vor.

 
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