Der Integrationsrat: Politische Interessenvertretung für Menschen mit Zuwanderungsgeschichte

Der Integrationsrat vertritt die Interessen der in Essen lebenden Menschen mit Migrationshintergrund (Zuwanderungsgeschichte). Er ist in den kommunalpolitischen Willensbildungsprozess einbezogen und berät den Rat der Stadt und seine Ausschüsse. Hierbei ermöglicht er auch Menschen, die aufgrund ihrer ausländischen Staatsbürgerschaft in Deutschland von den Wahlen zu den Parlamenten und dem Stadtrat ausgeschlossen sind, die Beteiligung am kommunalpolitischen Geschehen.

Der Integrationsrat kann sich einerseits mit allen gemeindlichen Angelegenheiten befassen und dem Rat der Stadt und seinen Ausschüssen Stellungnahmen und Empfehlungen vorlegen, und soll andererseits auf Aufforderung des Rates oder eines Ausschusses Stellungnahmen zu bestimmten Sachverhalten abgeben.

Bereits seit 1975 gibt es in Essen ein Gremium, das die politischen Interessen der nichtdeutschen Bevölkerung in der Kommunalpolitik vertritt.

Damals noch Ausländerbeirat, dann Integrationsbeirat und heute Integrationsrat genannt. Für Essen mit fast 60.000 Menschen mit nichtdeutscher Staatsangehörigkeit ist die Einrichtung eines Integrationsrates laut Gemeindeordnung des Landes Nordrhein-Westfalen eine gesetzliche Verpflichtung.

Der Integrationsrat besteht aus 18 gewählten Essener Migrantinnen und Migranten und 9 Ratsmitgliedern.

Die Migrantenvertreter/-innen werden von den wahlberechtigten Essener Bürgerinnen und Bürgern nach Listen oder als Einzelbewerber/innen gewählt.

In zwei Arbeitskreisen werden interessante Themen aufgegriffen, bearbeitet und bei Bedarf in das politische Geschehen der Stadt eingespeist.

Auf den folgenden Seiten können Sie sich über die Arbeit des Essener Integrationsrates informieren. Wir haben für Sie umfassende Informationen zusammengetragen. Sollten Sie noch weitere Fragen haben, können Sie sich gerne an die Geschäftsstelle des Integrationsrates wenden.

Kontaktinfo