Über uns

Das Kommunale Integrationszentrum gehört nun zum Geschäftsbereich des Oberbürgermeisters

Mit der Anbindung des Kommunalen Integrationszentrums an den Geschäftsbereich des Oberbürgermeisters seit dem 1. Juni 2017 ist ein erster Schritt zur Neuausrichtung der Integrationsarbeit in der Stadt Essen getan worden. Der neue Fachbereich heißt nun "Kommunales Integrationszentrum" (01-09) ohne den Zusatz "Interkulturelle Orientierung". Mit der Anbindung an den Oberbürgermeister wird die wachsende Bedeutung der Integrationsarbeit für die Stadt Essen hervorgehoben. Künftig wird die Leitung des Kommunalen Integrationszentrums auch als Integrationsbeauftragte/r fungieren. Die Stelle wird in naher Zukunft neu besetzt werden, da der bisherige Leiter, Dr. Helmuth Schweitzer, am 1. August in den Ruhestand tritt. Mit dem neuen Leiter oder der neuen Leiterin wird dann auch die konkrete konzeptionelle und strategische Neuausrichtung des Fachbereichs erfolgen.

Unsere Arbeit

Mit den Schwerpunktzielen "Integration als Querschnittsaufgabe" und "Integration durch Bildung" werden zahlreiche Aufgabenfelder bearbeitet. Auf dieser und den folgenden Seiten können Sie sich einen Eindruck hiervon verschaffen.

Nähere Informationen zu den Kommunalen Integrationszentren in Nordrhein-Westfalen finden Sie, wenn Sie den Links auf der rechten Seite folgen.

Ferner beheimatet das Kommunale Integrationszentrum auch die Geschäftsstelle des Integrationsrates Essen. Auch hierzu finden Sie rechts einen Link.

Strategiekonzept Interkulturelle Orientierung

Das "Konzept für die interkulturelle Arbeit in der Stadt Essen" aus dem Jahr 1999 ist zu einem kommunalen Strategiekonzept Interkulturelle Orientierung fortgeschrieben worden und richtet den Blick insbesondere auf die Anerkennung von Vielfalt als Bereicherung und die interkulturelle Öffnung von Angeboten und Dienstleistungen. Wissenswertes über das Strategiekonzept finden Sie über den Link, der rechts unter dem Stichwort "unsere Arbeit" zu finden ist.

Städtekooperation
Integration.Interkommunal

Unter dem Titel "Vielfalt verbindet. Interkulturelle Öffnung als Erfolgsfaktor" unterzeichneten die neun Ruhrgebietsstädte Bochum, Dortmund, Duisburg, Essen, Gelsenkirchen, Herne, Mülheim an der Ruhr Oberhausen und Bottrop eine Partnervereinbarung mit dem Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales. Weitere Informationen finden Sie auf der Seite der Städtekooperation, der Link steht rechts.

Netzwerk "Deutsch lernen in Essen" (Delie.net)

Das Essener Trägernetzwerk ist ein freiwilliger Zusammenschluss anerkannter Sprachkursträger und unterschiedlicher Dienstleister zur Umsetzung von Integrationssprachkursen. Der Link zu weiteren Informationen steht rechts.

Förderprogramm KOMM-AN NRW

Zur Förderung der Integration von Flüchtlingen in den Kommunen und zur Unterstützung des bürgerschaftlichen Engagements in der Flüchtlingshilfe hat das Land Nordrhein-Westfalen zunächst für die Jahre 2016 und 2017 umfangreiche Fördermittel zur Verfügung gestellt, die über die Kommunalen Integrationszentren den Akteuren vor Ort für ihre Projekte und Maßnahmen weitergegeben werden.
Lesen Sie hier alles zum Förderprogramm KOMM-AN NRW.

Bildung und Schule

Aufgabe des Kommunalen Integrationszentrums ist es, Schulen aller Schulformen in ihrer interkulturellen Unterrichts- und Schulentwicklung zu beraten, zu begleiten und zu unterstützen. Thematische Schwerpunkte sind unter anderem interkulturelle Bildung, durchgängige Sprachbildung und Elternbildung.
Weitere Informationen lesen Sie hier.

Die Seiteneinsteigerberatung ist ein gemeinsames Beratungsangebot des Schulverwaltungsamtes, des Schulamtes und des Kommunalen Integrationszentrums. Es richtet sich an neu zugewanderte Familien mit schulpflichtigen Kindern. Ein Beratungsgespräch soll helfen, die richtige Schule zu finden und den Seiteneinstieg in das deutsche Schulsystem zu erleichtern. Nähere Informationen zur Beratung finden Sie rechts zum Herunterladen.

Die Organisation des Herkunftssprachlichen Unterrichts für Grund-, Haupt-, und Förderschulen in Essen liegt in der Zuständigkeit des Schulamtes für die Stadt Essen. Nähere Informationen finden Sie hier.

Interkulturelles Dialogkonzept - Jugenddialoggruppen

Ursprünglich waren die Jugend-Dialoggruppen als Pilotmaßnahme zur Prävention von religiösem und politischem Extremismus gedacht. Sie waren eine lokale Reaktion auf den Auftritt eines sogenannten "Kofferbombers" in einer Essener Moschee im Jahr 2006. Damals qualifizierte das Kommunale Integrationszentrum (vormals RAA/Büro für interkulturelle Arbeit) die ersten Dialogbegleiter und Dialogbegleiterinnen und richtete 2007 in Kooperation mit lokalen Partnern wie Schulen, Jugendeinrichtungen und Moscheen zunächst acht Gruppen mit 14- bis 16-Jährigen Jugendlichen ein.

Stand zunächst Extremismus-Prävention als Zielsetzung im Vordergrund, trägt das Projekt heute den Titel "Interkultureller Dialog zur Aktivierung und Partizipation von Jugendlichen in der Einwanderungsgesellschaft". Mehr zu den Jugenddialoggruppen lesen Sie hier.

EU-Zuwanderung in Essen

Viele Menschen, die aus Ländern der Europäischen Union nach Essen zuwandern, benötigen für den Start und die Orientierung in ihrem neuen Lebensumfeld besondere Unterstützung und Begleitung. Hier setzen mehrere Kooperationsprojekte des Kommunalen Integrationszentrums an:

Sprach- und Integrationsmittlung - SprInt

Die seinerzeit durch die damalige RAA/Büro für Interkulturelle Arbeit ins Leben gerufene Interkulturelle Sprach- und Kulturmittlung wurde inzwischen weiterentwickelt zum Vermittlungsservice für Sprach- und Integrationsmittlung (SprInt). SprInt bietet seinen Service allen Behörden, Institutionen und Einrichtungen des Sozial- und Gesundheitswesens an. Die Trägerschaft liegt seit April 2015 bei der Fördergesellschaft Kultur und Integration.
Hier gelangen Sie zum Internet-Auftritt von SprInt Essen.

Migrantenorganisationen

Die organisierte Selbsthilfe von Migranten ist ein wichtiger Partner in der interkulturellen Arbeit. Viele Migranten-Vereine haben sich dem Dachverband "Essener Verbund der Immigrantenvereine (EVI)" angeschlossen, um gemeinsam für ein friedliches und konstruktives Zusammenleben in Essen zu arbeiten. Zum Essener Verbund der Immigrantenvereine gehört auch das "FrauenTeamWerk". Finden Sie hier nähere Informationen und den Link zum Verbund.

Frauengruppen MARHABA - Integration von arabischsprachigen Flüchtlingen ins Präventionsnetzwerk

Ein ganz besonderes Gruppen-Angebot widmet sich der Situation von geflüchteten Frauen in Essen. Lesen Sie mehr hierzu auf der Seite "MARHABA Frauengruppen".

weitere Arbeitsbereiche

  • Das Arche Noah Projekt in Essen
    Die Kommission Islam und Moscheen in Essen (KIM-E) und der Initiativkreis Religionen in Essen (IRE) gaben den Impuls für die Idee der "Arche Noah" als Symbol für Frieden, Völkerverständigung, Toleranz und Respekt zwischen den Religionen und Kulturen in unserer Stadt. Aus dieser Idee entstand das "Arche Noah Projekt in Essen" als Kooperation zwischen dem Initiativkreis Religionen in Essen (IRE), der Stadt Essen (Kommunales Integrationszentrum) und weiteren Partnern. Wenn Sie mehr über das Arche Noah Projekt erfahren möchten, klicken Sie bitte auf den Link, der rechts steht.
  • Interkulturelle Sprachförderung und Elternbildung in der Kindertageseinrichtung - lesen Sie mehr
  • Arbeitskreis "Interkulturelle Altenhilfe"
    Der demografische Wandel bewirkt auch in Essen, dass die Gruppe der Seniorinnen und Senioren mit Zuwanderungsgeschichte stetig größer wird. Der Arbeitskreis "Interkulturelle Altenhilfe" will dazu beitragen, die Angebote für diese Zielgruppe in Essen weiter zu verbessern. Hier gelangen Sie zur Seite des Arbeitskreises "Interkulturelle Altenhilfe".
Kontaktinfo

Kontakt

Kommunales Integrationszentrum

Telefon
+49 201 88 88461
Telefax
+49(0)201 88 88499
E-Mail
info@interkulturell.essen.de
Internet
http://www.essen.de/interkulturell