In Deutschland ist die Schulpflicht für Kinder und Jugendliche gesetzlich geregelt. Wenn ein Kind sechs Jahre alt ist, muss es in aller Regel zur Schule gehen, auch dann, wenn es noch gar nicht oder sehr wenig Deutsch sprechen kann. Diese Schulpflicht gilt für alle Kinder, also auch für neu zugewanderte wie z.B. Flüchtlinge. Sie ist unabhängig vom Aufenthaltsstatus. Auch mit einer Duldung unterliegen Kinder der Schulpflicht.

Im Kommunalen Integrationszentrum befindet sich die Erstberatungsstelle für neu zugewanderte Kinder und Jugendliche. Für diese Eltern und ihre schulpflichtigen Kinder ist hier die erste Anlaufstelle, um die Kinder zur Schule anmelden zu können.

In der Erstberatung erfahren die Eltern bzw. Sorgeberechtigten das Wichtigste über das deutsche Schulsystem und können Fragen stellen. Anschließend werden gegebenenfalls die erforderlichen Daten aufgenommen und an den Fachbereich Schule übermittelt. Von hier bekommen die Eltern dann per Post eine Mitteilung darüber, an welcher Schule das Kind einen Platz erhalten hat. Daraufhin melden die Eltern ihr Kind an dieser Schule offiziell an.

Eltern, deren Kinder bereits zwei Jahre oder länger in Deutschland zur Schule gegangen sind, erhalten eine Bescheinigung, die ihnen die eigenständige Anmeldung an einer Schule ermöglichen soll.

Die Beratung erfolgt nur mit Termin. Hinweise zur Terminvergabe und weitere wichtige Informationen enthält das Informationsblatt, das Sie rechts herunterladen können.

Kontakt

Beratungsstelle für neu zugewanderte Kinder und Jugendliche

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+49 201 8888476

Terminvergabe

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+49 201 8888461
 
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