Ein Projekt zur Integration von Zugewanderten aus EU-Ländern in den Arbeitsmarkt

Gemeinsam mit der NEUE ARBEIT der Diakonie Essen gGmbH hat das Kommunale Integrationszentrum Essen Anfang des Jahres 2014 das MiA-Projekt gestartet. Ziel des Projektes war zunächst die Integration von Neu-Bürgern aus Bulgarien und Rumänien in den Arbeitsmarkt; mittlerweile ist es auf die Zugewanderten aus allen EU-Ländern ausgeweitet.

Für den Aufbau einer eigenen Existenz ist die Aufnahme von Arbeit grundlegend. Die Zugewanderten benötigen in vielen Fällen flankierend Unterstützung: Sprachbarrieren müssen überwunden werden, Wohnungssuche und Kinderbetreuung sowie Schulbesuch der Kinder sind Themen, die die Menschen beschäftigen. Hier setzt das Projekt an und bietet kostenlos Beratung und Hilfe: So finden auch Informationsveranstaltungen statt zu Themen wie Arbeitsmarkt und Arbeitsrecht, aber auch zu gesundheitlichen Fragen oder zum Energiesparen wie auch zum günstigen Einkauf.

Vielsprachige Beratung
Das Beratungsangebot gibt es in folgenden Sprachen:
Bulgarisch, Englisch, Französisch, Griechisch, Italienisch, Kroatisch, Polnisch, Rumänisch, Spanisch, Türkisch und Ungarisch.

Gefördert wird das Projekt durch das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen und den Europäischen Sozialfonds (ESF).

Detaillierte Informationen zum Projekt enthält der Flyer, den Sie hier herunterladen können. (pdf, 523 kB)

Niederschwellige Sprachkurse

Kostenlos sind auch die niederschwelligen Sprachkurse, die MiA annbietet: 100 Unterrichtsstunden, die dabei helfen sollen, sich im neuen Lebensumfeld besser zurechtzufinden.

Ehrenamtliche Integrationslotsen unterstützen die Arbeit

Die Integrationslotsen sind für die Arbeit im Projekt MiA qualifiziert worden. Sie nehmen sich der Menschen an, die aus anderen EU-Ländern - vor allem auch aus Bulgarien und aus Rumänien - zu uns kommen, und unterstützen sie dabei, sich hier in Deutschland zurechtzufinden. Dazu gehören Schulanmeldungen und Arztbesuche genauso wie Behördengänge. Die Integrationslotsen, die neben guten deutschen Sprachkenntnissen ihre Herkunftssprache - z.B. Rumänisch oder Bulgarisch - mitbringen, sind ehrenamtlich tätig und werden durch Supervisionen und weitere Bildungsangebote unterstützt.

Für mehr Informationen zu den Integrationslotsen lesen Sie die ausführliche Pressemeldung der Stadt Essen.

Weitere Projekte:
Beratung für Zugewanderte und Wohnungslose und MifriN - Migrantinnen und Migranten in friedlicher Nachbarschaft

Ergänzend zum MiA-Projekt starteten in 2016 - gefördert durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und durch den Europäischen Hilfsfond für die am stärksten benachteiligten Personen (EHAP) - unter der Dachmarke "bzw - Beratung für Zugewanderte und Wohnungslose" zwei weitere Projekte: MiO - Migrantinnen und Migranten in Orientierung und Wubb - Wohnungslose unterstützen, beraten und begleiten.
Alles Wissenswerte zu diesen Projekten finden Sie hier

Seit April 2017 leistet auch das durch das Land Nordrhein-Westfalen geförderte Projekt MifriN - Migrantinnen und Migranten in friedlicher Nachbarschaft einen wichtigen Beitrag zur Prävention von Armut und sozialer Ausgrenzung.

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