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Wissenschaftsstadt Essen: Entstehung der Initiative und Aktionsplan Wissenschaft

buntes Logo der Wissenschaftsstadt Essen
Unter Vorsitz von Oberbürgermeisters Thomas Kufen (Mitte), und unter Beteiligung zahlreicher Entscheider aus Wissenschaft, Wirtschaft, Verwaltung und Stiftungswesen traf sich heute (08. 12. 2015) zum zweiten Mal der Lenkungskreis der Initiative "Wissenschaftsstadt Essen".

Treffen des Lenkungskreises am 8.12.2015 bei der Folkwang Universität der Künste im SANAA-Gebäude auf Zollverein

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Netzwerk der Wissenschaftsreferenten bei der Besichtigung des Universitätsviertels

Foto von der Unterzeichung der Geschäftsordnung

Unterzeichnung der Geschäftsordnung am 24.08.2015

Foto vom Vorstand und Kernteam Wissenschaftsstadt Essen

Vorstand und Kernteam am 24.08.2015

Foto: Akteure aus Verwaltung, Wissenschaft und Wirtschaft treffen sich im Rathaus

Lenkungskreis Wissenschaftsstadt Essen

Aktuelles

Die Wissenschaftsstadt Essen hat seit dem 23. Februar 2016 einen eigene Projekt-Internetseite:
www.wissenschaftsstadt-essen.de

Der Start der Initiative Wissenschaftsstadt Essen

Am 20. Januar 2015 konstituierte sich der Lenkungskreis "Wissenschaftsstadt Essen". Unter Vorsitz des Oberbürgermeisters Reinhard Paß und unter Beteiligung zahlreicher Akteure aus Verwaltung, Wirtschaft, Wissenschaft und Stiftungswesen wird der Lenkungskreis die Voraussetzungen für den vernetzten Innovations- und Wissenschaftsstandort Essen schaffen.

Am 3. März 2015 fand der gemeinsame Auftaktworkshop von Vorstand und Kernteam im Kulturwissenschaftlichen Institut (KWI) statt.

Bei einem zweiten gemeinsamen Workshop am 18. Mai 2015 im Hause der EWG – Essener Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH wurden die Kontakte vertieft, erste gemeinsame Ideen entwickelt sowie das weitere Vorgehen verabredet.

Am 25. August 2015 unterzeichnete der Vorstand der Wissenschaftsstadt Essen seine Geschäftsordnung. Zuvor trafen sich Kernteam und Vorstand zum dritten gemeinsamen Workshop. Zum Einstieg ermöglichte Netzwerkmanager Dr. Lars Tata einen Blick in die Aktivitäten der Nachbarstadt UniverCity Bochum. Das Studierendenwerk Essen-Duisburg, die Folkwang Universität der Künste und die EWG - Essener Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH folgten mit kurzen Berichten zu aktuellen Projekten aus Essen.

Essen war am 17. und 18. September 2015 Treffpunkt des Netzwerkes der Wissenschaftsreferenten Deutschlands. Rund 15 Vertreterinnen und Vertreter aus ganz Deutschland waren in Essen zu Gast. Ziel der Initiative ist es, die Bedeutung von Wissenschaft als Treiber städtischer bzw. regionaler Entwicklung zu unterstützen, einen Beitrag zur Stadt- bzw. Regionalidentität zu leisten sowie den Wissenschaftsstandort Deutschland für den internationalen Wettbewerb zu stärken.
Im Rahmen der Tagung besuchten die Gäste das Universitätsviertel, das Erwin L. Hahn Institut für Magnetresonanz auf dem Welterbe Zeche Zollverein sowie das SANAA-Gebäude, ein Standort der Folkwang Universität der Künste.

Beim vierten gemeinsamen Workshop von Kernteam und Vorstand im November 2015 wurde die Umsetzung erster konkreter Marketingmaßnahmen verabredet. Diese sollen in einem nächsten Schritt von den Mitgliedern des Lenkungskreises auf ihrer nächsten Sitzung im Dezember beschlossen und dann zeitnah durchgeführt werden.

Am 08. Dezember 2015 beschloss der Lenkungskreis der Initiative Wissenschaftsstadt Essen ein gemeinsames Logo, die zeitnahe Liveschaltung einer Projekt-Internetseite sowie eine gemeinsame Veranstaltungsreihe zum Thema „Digitales Leben“ im Frühsommer 2016 Auch eine erste Rohfassung des "Aktionsplanes Wissenschaft" wurde bestätigt. Dieser soll als zentrales Instrument helfen, Essen als vernetzten Innovations- und Wissenschaftsstandort weiter zu profilieren. Er soll im Frühsommer des kommenden Jahres in den Gremien der beteiligten Institutionen, u.a. im Rat der Stadt Essen verabschiedet werden.

Aktionsplan Wissenschaft

Als wichtigstes Instrument wird ein "Aktionsplan Wissenschaft" erarbeitet, in dem zu den folgenden Zielen Handlungsempfehlungen und Maßnahmen erarbeitet werden:

  • Talente und Fachkräfte gewinnen und halten
  • wissenschaftliche Einrichtungen stärken und akquirieren
  • Forschung stärken
  • Know-How der Hochschulen und wissenschaftlichen Einrichtungen durch Wissenstransfer und Spin-offs in wirtschaftlichen Erfolg vor Ort übersetzen
  • Wissenschaft in der Gesellschaft verankern
  • Wissenschaftsstandort städtebaulich erkennbar profilieren
  • Essen durch Wissenschaft und Lehre internationalisieren
  • Profilschärfung des Wissenschaftsstandortes Essen/ Metropole Ruhr
  • Imagebildung als attraktiver Wissenschaftsstandort

Wissenschaftsstadt Essen

In Essen gibt es neben der Universität Duisburg Essen, der Hochschule für Oekonomie und Management (FOM) und der Folkwang Universität der Künste zahlreiche weitere Hochschulen und Forschungseinrichtungen, die bereits in vielen Projekten kooperieren. Dies zu analysieren, bestehende Strukturen darzustellen und Möglichkeiten einer weiteren Vernetzung und Kooperation aufzuzeigen, wird das Kernziel des Aktionsplans Wissenschaft sein.

Projektbüro Wissenschaftsstadt Essen
- Caren Heidemann, Telefon +49 201/82024-38, E-Mail
- Carsten Richter, Telefon +49 201/82024-29, E-Mail