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Beglaubigungen, amtliche

Kurz und bündig

Eine amtliche Beglaubigung von Urkunden kann vorgenommen werden, wenn diese von einer Behörde stammt oder für eine Behörde benötigt wird, außer es bestehen Beglaubigungsverbote. Beglaubigt werden nur die Kopien der Urkunden. Bei ausländischen Urkunden muss eine Kopie der Übersetzung eines in Deutschland vereidigten Dolmetschers vorgelegt werden, die Übersetzung und das Original der Urkunde müssen zusammengehörig sein. Beglaubigt wird die übersetzte Kopie, nicht die Urkunde selbst. Die Gebühr beträgt 5 Euro pro Seite.

Eine amtliche Beglaubigung ist die Beglaubigung von Urkunden deutscher Behörden oder von Urkunden zur Vorlage bei deutschen Behörden; nichtbehördliche und ausländische Urkunden für private Zwecke können von Notaren beglaubigt werden.

Für die Beglaubigung muss das Original vorgelegt werden. Die zu beglaubigenden Kopien können sie mitbringen oder im Bürgeramt anfertigen lassen (gegen Gebühr von 1 Euro pro Seite). Mitgebrachte Kopien sollten nur einseitig (die Rückseite wird für den Beglaubigungsvermerk benötigt) und möglichst im Format DIN A 4 angefertigt sein.

Bitte beachten sie, dass amtliche Beglaubigungen in den Bürgerämtern nicht möglich sind, wenn durch Gesetz eine  öffentliche Beglaubigung vorgeschrieben ist, wie zum Beispiel

  • bei Personenstandsurkunden (zuständig ist das Standesamt, das die Urkunde ausgestellt hat),
  • bei Führungszeugnissen (zuständig ist das Bundesamt für Justiz),
  • bei Auszügen aus dem Handelsregister (zuständig sind die Amtsgerichte),
  • bei Auszügen aus dem Liegenschaftskataster (zuständig ist das Katasteramt),
  • bei Gesellschaftsverträgen von Aktiengesellschaften und GmbH (zuständig sind Notare).

Auch ausländische Urkunden oder Urkunden in ausländischer Sprache werden in den Bürgerämtern nicht amtlich beglaubigt. Hier wenden sie sich bitte an die Behörden bzw. Botschaften des jeweiligen Staates. 

Bei ausländischen Urkunden kann nur die durch einen staatlich anerkannten Übersetzer angefertigte Kopie der Übersetzung amtlich beglaubigt werden.

Die Kopie der Übersetzung muss mit dem Original vorgelegt werden und es muss die Zusammengehörigkeit zwischen der Übersetzung und der zugrunde liegenden Urkunde erkennbar sein.

Gebühren

5 Euro pro Seite
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