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Wer kann eine Erklärung über die Angleichung von ausländischen Namen an das deutsche Recht abgeben?

Nach dem deutschen Recht führt eine Person einen oder mehrere Vornamen und einen Familiennamen. Familiennamen haben dabei die Funktion, die Zusammengehörigkeit mehrerer Personen zu einer Familie deutlich zu machen. Vornamen hingegen dienen dazu, Personen voneinander zu unterscheiden.

Hat eine Person nach einem ausländischen Recht einen Namen erworben und richtet sich die Namensführung fortan nach deutschem Recht, so ändert sich dadurch der bisher geführte Name nicht. Der Wechsel des Namensstatuts kann sich zum Beispiel durch eine Einbürgerung ergeben oder durch eine ausdrückliche Erklärung, dass für die Namensführung deutsches Recht gelten soll.

Der Name kann für die Zukunft an eine in Deutschland übliche Schreibweise oder Funktion angeglichen werden.

Zur Angleichung der Namensführung ist gegenüber dem Standesamt des Wohnortes eine Erklärung abzugeben. In der Erklärung wird bestimmt welche Namen zukünftig als Vor- und Familiennamen geführt werden sollen.

Ist der anzugleichender Name zugleich der Ehename, so kann die Erklärung während des Bestehens der Ehe nur gemeinsam mit dem Ehegatten abgeben werden.

Eine Angleichungserklärung kann nur einmal abgegeben werden und ist unwiderruflich.

 
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