Kurzzeitkennzeichen dürfen ausschließlich verwendet werden für Prüfungs-, Probe- oder Überführungsfahrten von bereits abgemeldeten Fahrzeugen. Kurzzeitkennzeichen haben eine Gültigkeitsdauer von fünf Tagen. Nach Ablauf des Gültigkeitszeitraums darf das Fahrzeug nicht mehr in Betrieb gesetzt werden.

Außer dem gültigen Personalausweis oder Reisepass (keine Kopie !) ist auch die Vorlage einer Versicherungsbestätigung speziell für Kurzzeitkennzeichen sowie die Benennung der kompletten Fahrgestellnummer des Fahrzeuges durch Vorlage der Fahrzeugpapiere erforderlich, aus denen die Fahrgestellnummer oder das letzte zugeteilte amtliche Kennzeichen hervorgeht.

Erfolgt keine persönliche Vorsprache des Antragstellers, ist die vorsprechende Person bitte schriftlich zu bevollmächtigen. Die bevollmächtigte Person hat in diesem Fall neben dem eigenen auch den Personalausweis oder Pass des Antragstellers vorzulegen.

Eine am Bildschirm ausfüllbare Vollmacht steht Ihnen unter dem nebenstehenden Link zur Verfügung.

Ein Kurzzeitkennzeichen kann von der örtlich zuständigen oder von der für den Standort des Fahrzeuges zuständigen Zulassungsbehörde zugeteilt werden. In der Praxis bedeutet dies, dass z. B. ein Essener Einwohner für ein Fahrzeug, das er in Hamburg kauft, in Essen oder in Hamburg ein Kurzzeitkennzeichen beantragen kann. Der Standort des Fahrzeuges kann durch die Vorlage eines Kaufvertrages nachgewiesen werden.

Bitte beachten:
Verfügt das Fahrzeug nicht über eine Typ-oder Einzelgenehmigung oder hat keine gültige Hauptuntersuchung/Sicherheitsprüfung (HU/SP, die über den Ablaufzeitpunkt des Kurzzeitkennzeichens hinausgehen muss), so ist allein zuständig die Behörde am Standort des Fahrzeuges.
Es dürfen dann auch nur Fahrten im Zusammenhang mit der Erlangung einer HU/SP bzw. einer Betriebserlaubnis zu einer Begutachtungsstelle (a.a.S. oder technischer Dienst) innerhalb des Gebietes der Stadt Essen oder in einem angrenzenden Bezirk durchgeführt werden.

Für Antragsteller ohne gemeldeten Wohnsitz in Deutschland ergibt sich die Zuständigkeit der Zulassungsbehörde aus dem Aufenthaltsort. Dies bedeutet, dass die Zuteilung eines Kurzzeitkennzeichens die persönliche Vorsprache des Antragstellers zwingend voraussetzt. Eine Beantragung durch Bevollmächtigte ist nicht statthaft.

Die Zuteilung von Kurzzeitkennzeichen kann nur in der Zulassungsbehörde in Essen-Steele und im Bürgeramt Borbeck beantragt werden.