In der Meldekartei des Hauses der Essener Geschichte / Stadtarchiv befinden sich Daten von Personen mit deutscher und ausländischer Staatsangehörigkeit bis ca. 1981/82.

Seit 1978 werden die Meldedaten beim Einwohneramt (Bürgeramt) elektronisch erfasst.

Die Meldekartei setzt mit dem 15.11.1920 ein. Für die im Jahr 1929 nach Essen eingemeindeten Orte beginnt sie mit dem 10.10.1929. Eine Ausnahme bildet hier Heisingen, das zwar erst 1929 eingemeindet worden ist, wo die Meldedaten jedoch sogar wenige Jahre vor 1920 einsetzen.

In der Praxis liegen aber in den meisten Fällen nur dann Meldekarten vor, wenn die betreffenden Personen auch in den 1930er Jahren noch in Essen gelebt haben.

Die Meldekartei weist kriegsbedingte Lücken auf, die sich jedoch nicht auf bestimmte Buchstaben oder Wohnadressen beziehen. Die Ausländerkartei ist während des Krieges weitgehend zerstört worden. Daher finden sich hier vorwiegend Meldekarten von Gastarbeitern.

Auf Wunsch können Kopien von einzelnen Meldekarten für Nachkommen in direkter Linie angefertigt werden. In der Meldekartei kann aus Datenschutzgründen nur das Archivpersonal recherchieren, wofür allerdings Gebühren anfallen (siehe Gebührensatzung des HdEG/Stadtarchiv).

Für Werden und Kettwig gibt es noch ältere Meldeunterlagen ab ca. 1900.

Auskünfte aus dem Melderegister müssen grundsätzlich beim Bürgeramt beantragt werden. Nur wenn die nachgefragte Person bereits länger als 50 Jahre nicht mehr in Essen lebt, ist die Anfrage an das Haus der Essener Geschichte/ Stadtarchiv zu richten.

Kontakt

Haus der Essener Geschichte / Stadtarchiv

Telefon
+49 201 8841300

Fax
+49 201 8841313

E-Mail


Stellvertretende Institutsleiterin, Archivalienerschließung, ältere Bestände (1815-1945), Nachlässe

 
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