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Ausstellung "Denkmäler und Gräber. Formen der Erinnerung in Essen und Europa"

Foto: Kriegsgräberreihen auf dem französischen Nationalfriedhof in La Targette

Kriegsgräber in La Targette (Frankreich)

Schülergruppen des Burggymnasiums und des Carl-Humann-Gymnasiums haben sich neun Monate lang aus neuen Perspektiven mit historischen Orten in Essen und Umgebung auseinandergesetzt. Initialthema war dabei das Gedenken an 100 Jahre Erster Weltkrieg.

Geleitet wurde das "Kultur und Schule" - Projekt in Zusammenarbeit mit den jeweiligen Geschichtslehrerinnen und Geschichtslehrern von dem Diplom-Designer Dieter Blase, der mit seiner Werkserie "Das Gedenken" die Thematik auf eine europäische Ebene gehoben hat.

Ausgehend von der These des Kulturwissenschaftlers Wilhelm von Humboldt "Nur wer die Vergangenheit kennt, hat eine Zukunft!" besuchten die Schülergruppen zunächst mit dem Dozenten das Haus der Essener Geschichte, um sich dort mit der Funktions- und Arbeitsweise des Archivs vertraut zu machen.

An der Werkserie "Das europäische Gedenken" lernten die Schülerinnen und Schülerinnen kennen, welche Bildsprache (Ikonografie) auf den Denkmälern verwendet wurde und wie man an Hand von Inschriften und Bildern auch historische Ereignisse bewerten kann. Die bei Exkursionen in Essen entstandenden Arbeiten der Schülerinnen und Schüler werden mit einer Auswahl der Photographien von Dieter Blase präsentiert, um mit den unterschiedlichen Sichtweisen eine Diskussion zum Thema "Gedenken" anzuregen. Nach 100 Jahren stellt sich die Frage nach einer passenden Erinnerungskultur für den Ersten Weltkrieg mehr denn je.

Geöffnet ist die Ausstellung vom 21.11.2017 bis zum 01.02.2018 dienstags und mittwochs von 9.00 bis 15.30 und donnerstags von 9.00 bis 18.00 Uhr.

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