Umschlag des Donnerstagsheftes Nr. 6

über Politik, Kultur, Gesellschaft

Alte Synagoge Essen, Heft 6, Juni 2003

Ursula Ludz und Ingeborg Nordmann, Herausgeberinnen des zweibändigen "Denktagebuches" Hannah Arendts, stellen dieses Werk vor und geben Einblick in ihre editorische Arbeit. Ihre Beiträge sind zugleich ein Einblick in Arendts Werkgeschichte.

Georg Scherer stellt die wenig bekannte Dissertation Hannah Arendts "Der Liebesbegriff bei Augustin" vor und berührt auch die Frage nach christlich-theologischen Elementen in ihren philosophischen und politisch-theoretischen Ausführungen.

Bruno Schoch beleuchtet Kontroversen im Vorfeld des Eingreifens der USA und ihrer Verbündeten gegen das diktatorische Regime Saddam Husseins im Irak und versucht, schlechte und gute Argumente gegen das militärische Eingreifen abzuwägen.

Aus dem Inhalt:

Ursula Ludz
Hannah Arendts Denktagebuch
Bemerkungen zu Entstehung, Inhalt und Bedeutung

Ingeborg Nordmann
Spuren jüdischen Denkens im Denktagebuch

Georg Scherer
Der Liebesbegriff bei Hannah Arendt und bei Augustin

Bruno Schoch
Die Gegenwart des Krieges und die europäische Situation