Platzkarte der Synagogengemeinde Essen, 1936
Hugo Stern und sein Sohn Heinrich an der Ruhr, 1931
Kleine Präsenzbibliothekin der Verwaltung
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Wir danken der Stadtwerke Essen AG für ihre Unterstützung.

Geschichte der jüdischen Gemeinde in Essen

Lebensgeschichten jüdischer Essener im 20. Jahrhundert bilden den Schwerpunkt dieser Sammlung. Audio-Interviews, kürzere und längere biographische Aufzeichnungen, Briefwechsel, private Fotografien, Tagebücher, Schulzeugnisse, Poesiealben und anderes dokumentieren die individuellen Erfahrungen jüdischer Essener. Durch die Kontakte der "Alten Synagoge" zu jüdischen ehemaligen Essenern wird die Sammlung erweitert.
Eine Ergänzung bietet Sekundärliteratur wie Zeitungsausschnitte und Aufsätze.
Ein spezielles Sammelgebiet bildet die Geschichte des Synagogengebäudes. Hierzu finden sich neben Bauakten und -zeichnungen vor allem zahlreiche Fotografien aus allen Phasen seiner wechselvollen Geschichte.

Gedenkbuchprojekt

Zwischen 1985 und 2006 wurde das Gedenkbuchprojekt der "Alten Synagoge" durchgeführt. Wichtig war hierbei das Konzept des "aktiven Gedenkens“, an dem sich jeder Interessierte - Bürger, Schüler/innen, Schulklassen, Jugendgruppen - beteiligen konnte. Mit der Übernahme einer "Patenschaft“ erklärte sich der Pate bereit, den Lebensweg eines in der Schoah Ermordeten zu recherchieren und in einer "Gedenkurkunde“ zu dokumentieren. Die "Alte Synagoge" half bei der Spurensuche, vermittelte Informationen und Kontakte zu noch lebenden Angehörigen oder Freunden und betreute die "Paten“ während ihrer Arbeit. Insgesamt wurden fast 400 Gedenkurkunden geschrieben.

Bibliothek

Die kleine Präsenzbibliothek enthält ausgewählte Sekundärliteratur zu jüdischer Geschichte, Kultur, Religion und Kunst sowie Nachschlagewerke. Daneben gibt es jüdische Literatur in Originalausgaben aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts.

Lesen und Forschen

Die Bestände der Sammlungen sind über Kataloge erschlossen und stehen - soweit im Einzelnen keine Nutzungseinschränkungen bestehen - für wissenschaftliche, pädagogische und publizistische Zwecke zur Verfügung.
Die Benutzung ist kostenfrei. Sonderleistungen, Sachkosten sowie die Einräumung von Veröffentlichungs- und Verwertungsrechten erfordern eine Gebühr.
Um Voranmeldung wird gebeten.

Alte Synagoge

Telefon: +49 (0)201 88 45221
Fax: +49 (0)201 88 45225
E-Mailmartina.strehlen@alte-synagoge.essen.de