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Fahrdienst für Menschen mit Behinderung

Die Teilnahme am kulturellen Leben, der Kontakt zu Verwandten und
Angehörigen gehört zur Führung eines menschenwürdigen Lebens.

Menschen mit erheblichen Mobilitätseinschränkungen haben zur Teilhabe an der Gesellschaft und für alle Bereiche des täglichen Lebens die Gelegenheit, durch den Fahrdienst mobil zu bleiben, sofern die Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs nicht oder nur unter erschwerten Bedingungen möglich ist.

Dazu können Fahrten innerhalb Essens und in angrenzende Städte gehören.

Voraussetzung dafür ist unter anderem das Vorliegen eines Schwerbehindertenausweises mit dem Merkzeichen "aG".

Für die Beantragung der für die Durchführung der Fahrten benötigten Bescheinigung kann eine einfache Vorsprache erfolgen oder eine formlose, schriftliche Mitteilung. Nach Eingang der erforderlichen Unterlagen (siehe Merkblatt) wird im Einzelfall geprüft, ob und in welcher Höhe die Leistung bewilligt oder gegebenenfalls ein Eigenbeitrag gefordert wird.

Die Höhe ist auch abhängig von speziellen Einkommensgrenzen und dem eventuellen Vorliegen eines Pflegegrades. Die Bescheinigung zur Nutzung des Fahrdienstes ist gültig für einen Zeitraum von bis zu 12 Monaten. Die Abrechnung erfolgt durch den Fahrdienstanbieter mit dem Amt für Soziales und Wohnen.

Seit dem 01.08.2015 führen verschiedene Anbieter den Fahrdienst für
Menschen mit Behinderung durch.

 
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