essen.de > Rathaus > Ämter > Amt für Soziales und Wohnen

Schwerbehindertenangelegenheiten

Schwerbehindertenausweis

Die Rechte, welche schwerbehinderten Menschen zustehen, ergeben sich nicht nur aus dem Sozialgesetzbuch Neuntes Buch, sondern auch aus vielen anderen Vorschriften. Zudem führen Nachteilsausgleiche zu besonderen Schutzrechten und Leistungsansprüchen bei Behörden, aber auch zu Vergünstigungen im Bereich der freien Wirtschaft. Voraussetzung ist in aller Regel ein entsprechender Antrag unter Vorlage eines gültigen Schwerbehindertenausweises.

Als Beispiele hierfür sind der Kündigungsschutz von behinderten Erwerbstätigen, die Freifahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln und die Rundfunkgebührenbefreiung zu nennen. Weiterhin kann es auch in Einzelfällen einen Sondertarif bei Versicherungsunternehmen oder Preisnachlässe bei Autoherstellern geben.

Durch diese Nachteilsausgleiche sollen wirtschaftliche, berufliche sowie soziale Nachteile, die ein Mensch durch seine Behinderung erleidet, ausgeglichen werden.

Nachweis

Wer seine Rechte als schwerbehinderter Mensch beanspruchen will, muss in der Regel seine Schwerbehinderteneigenschaft nachweisen können. Zum Nachweis der Schwerbehinderung gegenüber Arbeitgebern, Sozialleistungsträgern, anderen Stellen und Behörden stellt das Amt für Soziales und Wohnen auf Antrag bei Vorliegen der Voraussetzungen einen Schwerbehindertenausweis aus. Hier sind der Grad der Behinderung und gegebenenfalls besondere Merkzeichen eingetragen, die den jeweiligen Anspruch auf Nachteilsausgleiche kennzeichnen.

Der Schwerbehindertenausweis enthält keine Angaben zu den einzelnen Gesundheitsstörungen.

 
Um das Informationsangebot der Internetseite nutzerfreundlicher zu gestalten, verwenden wir Cookies. Falls Sie mit der Speicherung von Cookies nicht einverstanden sind, finden Sie in unserer Datenschutzerklärung weitere Informationen.
OK