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Minderjährige unbegleitete Flüchtlinge in Essen brauchen – Sie!

Zwei Frauen schauen freundlich

Dass Gasteltern und die jungen Flüchtlinge zueinander passen, dafür sorgen beim Jugendamt (v.l.) Verena Heinrichs und Katharina Scheffler. Sie kennen die jungen Menschen und beraten interessierte Bürgerinnen und Bürger, die sich als Gasteltern engagieren wollen. Foto: Peter Herzogenrath

Die jungen Menschen kommen aus Afghanistan, Syrien, Irak und verschiedenen afrikanischen Ländern und sind meist zwischen 15 und 18 Jahre alt. Auf ihrer langen Flucht vor Krieg, Völkermord und Verfolgung in ihren Heimatländern haben sie Entbehrungen, Gewalt und lebensbedrohliche Situationen überstanden. Jetzt sind sie sicher in der Obhut des Essener Jugendamtes. In verschiedenen Einrichtungen der Essener Jugendhilfe bekommen sie Schutz, pädagogische Begleitung und schulische Förderung.

Das alleine reicht aber nicht aus. Um in Essen heimisch zu werden, brauchen die jungen Menschen aufgeschlossene, erwachsene Ansprechpartner, die ihnen helfen, sich in Essen zurechtzufinden. Um die Integration der jungen Flüchtlinge zu fördern, bieten das Jugendamt und der Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) verschiedene Möglichkeiten:

Werden Sie Vormund oder nehmen Sie dauerhaft einen jungen Flüchtling auf!
Egal, ob Sie für einen jungen Flüchtling als Vormund Verantwortung übernehmen, oder als Gasteltern einen jungen Flüchtling dauerhaft bei sich aufnehmen wollen, von Ihrem Engagement können beide profitieren: der junge Flüchtling und – Sie. Auch wenn Sie Ihre Auslagen erstattet bekommen, der eigentliche Gewinn liegt in der persönlichen Beziehung, die sich entwickeln kann und in dem guten Gefühl, die Welt ein bisschen besser zu machen.

Wir beraten und vermitteln
Wenn Sie sich engagieren wollen, informieren wir Sie in einem persönlichen Gespräch über alles, was Sie wissen müssen und überlegen mit Ihnen gemeinsam, welche Form des Engagements für Sie passt. Wenn Sie sich dafür interessieren, als Gasteltern einen Jugendlichen aufzunehmen, können Sie sich vom Sozialdienst katholischer Frauen (SKF) und oder vom Jugendamt beraten lassen. Beide Institutionen bieten bei der Beratung und späteren Vermittlung ein fachlich identisches Angebot. Und: Auch nach der Vermittlung stehen Ihnen bei beiden Institutionen qualifizierte und zuverlässige Ansprechpartner zur Seite. Wenn Sie sich ausschließlich für die Übernahme einer Vormundschaft interessieren, berät Sie der SkF.

Sie wollen mehr über ein Engagement als Gasteltern erfahren?
Dann schauen Sie jetzt auf die Seite des Jugendamtes …

oder des SkF …

Sie interessieren sich für die Übernahme einer Vormundschaft?
Dann sind Sie beim SkF richtig ...