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Demenzberatung im Gesundheitsamt

Was ist Demenz?

 

Demenzen gehören zu den häufigsten und folgenreichsten psychiatrischen Erkrankungen im Alter.
Demenz ist der Oberbegriff für Krankheitsbilder, die mit dem Verlust der geistigen Funktionen wie Denken, Erinnern, Orientierung, Lernfähigkeit, Sprache, Urteilsvermögen und Verknüpfen von Denkinhalten einhergehen und die dazu führen, dass alltägliche Aktivitäten nicht mehr eigenständig durchgeführt werden können.
Es gibt unterschiedliche Demenzformen.
Eine Vielzahl einfacher nichtmedizinischer Maßnahmen und eine gesundheitsbewusste Lebensführung können sich positiv auf den Zeitpunkt des Krankheitsausbruches auswirken.
Dazu gehören "lebenslanges Lernen", sportliche Betätigung für Ausdauer und Köpfchen (zum Beispiel Tanzen, Jonglieren und Federball spielen) sowie anregende Geselligkeit (zum Beispiel Kaffeeklatsch und Karten spielen).
Schützen Sie sich vor dem frühen Krankheitsausbruch: Erlernen Sie eine Fremdsprache oder ein Musikinstrument (Klavier, Gitarre, Schlagzeug etc.).
Die häufigste Form der Demenzerkrankungen ist die Alzheimer-Demenz.
Im fortgeschrittenen Stadium sind die Betroffenen vermehrt auf die Hilfe und Fürsorge von Angehörigen und Fachkräften angewiesen.

Wir beraten

 

Menschen mit Demenz und deren Angehörige, Freunde, gesetzliche Betreuer/Innen und Menschen, die begleiten.
Die Demenzberatungsstelle berät fachlich qualifiziert und bietet in Einzelfällen Hausbesuche an.

In der Beratung sollen gemeinsam Wege entwickelt werden,

  • um dem demenzkranken Menschen möglichst lange seine gewohnte Umgebung zu erhalten
  • um das Wohlbefinden und die Lebensqualität für Demenzkranke im häuslichen Bereich durch gute Betreuung und Versorgung zu fördern
  • um die pflegenden Angehörigen zu unterstützen und zu entlasten

Wir informieren

 

  • über die Erkrankung
  • über den Umgang mit dementiell erkrankten Menschen
  • zu Versorgungsangeboten für dementiell erkrankte Menschen
  • zu Entlastungsangeboten für Angehörige

Unsere Angebote sind

 

  • Information zu stundenweisen Betreuungshilfen bzw. Alltagsbegleitern.
  • Kontakte zu Institutionen, Behörden, Selbsthilfegruppen und  Pflegediensten
  • Beratung zu Tages-, Nacht-, Wochenend- und Kurzzeitpflege
  • Informationen zu finanziellen Hilfen
  • Hilfen bei der Vermittlung in geeignete Wohnangebote
  • Informationen über Heime mit ausgewiesenem gerontopsychiatrischen  Konzept
  • Hilfen bei Beantragung von Pflegegeld und Schwerbehindertenausweis
  • Beratung bei Hilfsmittelversorgung und behinderungsgerechten Wohnungsumbau

Beratungssprechstunden

 

Montags 9:00 - 12:00 Uhr
Individuelle Termine und Hausbesuche nach Vereinbarung

Kontaktinfo