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Psychische Störungen und die Gemeindepsychiatrie in Essen

Psychische Störungen und Verhaltensauffälligkeiten nehmen seit Jahren kontinuierlich zu.

Sollten Sie selbst oder ihre Angehörigen an seelischen Problemen leiden, finden Sie zu den folgenden Themen rund um das Thema "Psychiatrie - seelische Störungen" allgemeine Informationen, erste Anlaufstellen und Hilfsangebote:

Die Steigerungsrate bei psychischen Störungen in der Gesamtbevölkerung lässt sich am gestiegenen Medikamentenverbrauch, an der Zahl der Arbeitsunfähigkeiten und Frühberentungen ablesen. Im Kindes- und Jugendalter zeigen sich erhöhte Erkrankungsraten ausgeprägter als bei Erwachsenen. Wechselwirkungen zwischen biologischen, psychosozialen und gesellschaftlichen Zusammenhängen sind Ursache von seelischen Störungen.
Zunehmend bekommen einzelne psychische Erkrankungen, wie die Volkskrankheit "Depressionen", große Bedeutung.

Erkrankte und ihre Familien haben im alltäglichen Leben und in der Lebensqualität deutliche Einschränkungen. Das individuelle Leid ist oft groß. Ängste, Scham und gesellschaftliche Stigmatisierung wie Tabuisierung können Sprachlosigkeit und Einsamkeit bewirken. Leider sind körperliche Erkrankungen gesellschaftlich akzeptierter als seelische Störungen.

Alle psychischen Störungen sind heutzutage gut behandelbar!
Eine frühzeitige Diagnose durch einen Psychiaters ist wichtig. Medikamente und Psychotherapien behandeln die Erkrankung. Psychosoziale Angebote des gemeindepsychiatrischen Verbundes, wie Ergotherapien, Psychoedukation, Rehasport- und Selbsthilfegruppen, helfen Krankheitsfolgen zu linden und Lebensqualität zu erhalten.

Ihre Ansprechpartner sind neben Ihrem Hausarzt vor allem Psychiater, Psychotherapeuten und spezielle soziale Dienste für psychisch kranke Menschen, wie die Kontakt- und Beratungsstellen der drei Essener Sozialpsychiatrischen Zentren:

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