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Lebensmittelhygiene-Belehrung (Gesundheitszeugnisse)

Belehrung ist das offizielle Wort aus dem Gesetzestext.

Diese soll vermeiden, dass bei einer Erkrankung oder Ausscheidung die Krankheitserreger auf Lebensmittel übertragen werden.

Laut Infektionsschutzgesetz (§§42 und 43 IfSG) benötigen alle Personen, bevor sie eine Tätigkeit im Lebensmittelbereich, zum Beispiel in der Gastronomie, in Küchen von Kindertagesstätten, Altenheimen, oder Lebensmittel verarbeitenden Gewerbe, ausüben wollen, eine schriftliche und visuelle Belehrung durch das Gesundheitsamt.

Es handelt sich um einen etwa 20 Minuten dauernden Film, der über Vorsichtsmaßnahmen, Mitwirkungspflichten und Tätigkeitsverbote im Umgang mit Lebensmitteln informiert.

Die Anfangszeiten entnehmen Sie bitte der von Ihnen gebuchten Belehrung, sie dauert ca. eine Stunde.

Sie können sich über den Link "Online-Terminvergabe" aber auch telefonisch oder persönlich unter Angabe Ihrer Personalien anmelden.

Im Anschluss an die Belehrung wird Ihnen eine entsprechende Bescheinigung ausgestellt, die Sie Ihrem Arbeitgeber vorlegen müssen. Bei Aufnahme der Tätigkeit darf diese nicht älter als 3 Monate sein. Zukünftig muss dann die Auffrischung innerhalb von 2 Jahren durch den Arbeitgeber erfolgen.

Die Gebühr für die Belehrung und die Ausstellung einer entsprechenden Bescheinigung des Gesundheitsamtes beträgt 25 Euro und ist sofort bar zu entrichten.

Die Belehrungsdaten werden im Gesundheitsamt 5 Jahre archiviert und können bei Verlust rückwirkend gegen eine Gebühr von 3,50 Euro ausgestellt werden. Bitte bringen Sie Ihren Personalausweis mit.

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Infektionsschutz

Gesundheitszeugnisse, Belehrungen nach dem Infektionsschutzgesetz (Lebensmittel, Gaststätten, Küchen)

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