In der Arbeitsgruppe Brustkrebs haben die sechs Kliniken, die sich zu zwei Brustkrebsverbünden zusammengeschlossen haben, Vertreter/innen der niedergelassenen Radiologen, Pathologen, Onkologen und Psychotherapeuten, Mitglieder des Krankenhausverbandes, der Krankenkassen, der Ärztekammer mit Vertreter/innen der Selbsthilfe, der Krebsberatung der Gleichstellungsstelle und der politischen Parteien zusammen gearbeitet. (2002 bis 2004)

Fünf Aufgabenfelder standen im Mittelpunkt:

  • Öffentliche Information zu Brustkrebs durchführen
  • neuen Versorgungsstrukturen transparent machen
  • psychosoziale Beratung und Begleitung optimieren
  • über Früherkennung informieren
  • Präventionsmöglichkeiten prüfen

Dazu wurden Handlungsempfehlungen entwickelt, die sich vor allem auf die Verbesserung der öffentlichen Information und der psychosoziale Begleitung beziehen.

Diese konsensorientierte Arbeit in der Arbeitsgruppe, hat dazu beigetragen, dass in Essen nach den Irritationen, die der "Kemnitz-Skandals" ausgelöst hat, eine gemeinsame Verständigung über Entwicklungsrichtungen und Qualitätsziele für die Situation in Essen bei gleichzeitiger Positionierung der beiden entstehenden Brustkrebsverbünde geleistet wurde.

Der Runde Tisch Brustkrebs entwickelte 2012 den Qualitätsleitfaden "Patientinnenbegleitung zwischen Mammographie-Screening und Behandlung bei Brustkrebs in Essen". Ebenso entstand ein Info-Flyer "Früherkennung von Brustkrebs. Was ist, wenn Sie einen kontrollbedürftigen Befund erhalten"?

Informationen zum Mammographiescreening in Essen finden Sie unter http://mammo-screening.eu/.