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Bescheinigung nach § 1025 oder 1026 BGB

Beispiel für den § 1026 BGB

Zwei Karten mit diversen Grundstücken

Auf dem alten Flurstück 403 lastete ein Wegerecht, dessen Ausübungsbereich (Lage) durch die gelb schraffierte Fläche dargestellt wird. Durch Teilung in die neuen Flurstücke 410 u. 411 wurde das Wegerecht auf die beiden neuen Flurstücke übertragen. Das Flurstück 411 ist gemäß § 1026 BGB mit dem Wegerecht nicht belastet, weil es außerhalb des Ausübungsbereichs liegt.

Weitere Details zu diesem Beispiel erhalten Sie durch einen Klick auf die Karte.

Es wird bescheinigt, dass die Regelungen der §§ 1025 oder 1026 BGB auf ein Grundstück zutreffen und somit eine im Grundbuch eingetragene Grunddienstbarkeit für dieses Grundstück gegenstandslos ist.

Unter Vorlage der Bescheinigung kann der Eigentümer beim Grundbuchamt die Freistellung seines Grundstücks von der Grunddienstbarkeit beantragen. Die Bescheinigung wird aufgrund des Liegenschaftskatasters in Verbindung mit der Eintragungsbewilligung der Grunddienstbarkeit erstellt und ersetzt die Löschungsbewilligung der Berechtigten.

Insbesondere bei einer größeren Anzahl von Berechtigten stellt diese Art der Bescheinigung eine sinnvolle Alternative zu den gesetzlich vorgeschriebenen Löschungsbewilligungen dar.

Gebühren:
Für diese Dienstleistung fallen Gebühren nach Nr. 1.1 VermWertGebT an.

 
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