essen.de > Rathaus > Ämter > GRÜN und GRUGA

Gefahrenbaumfällung

Baumarbeiten mit Hubsteiger

Baumarbeiten mit Hubsteiger

Einsatz der Seilklettertechnik bei Baumpflegearbeiten im StraßenraumBaumpflegearbeiten im Straßenraum

Baumarbeiten mit Seilklettertechnik

Nicht selten ist es der Fall, dass ein Baum aufgrund von Alter, Krankheit oder Beschädigungen eine Gefahr für Menschen darstellt. Wenn dies eintritt, ist es unausweichlich, den Baum zu fällen. Um den Zustand der Bäume zu prüfen gibt es speziell ausgebildete Kontrolleure, die die Bäume im Rahmen der Regelbaumkontrolle entdecken und sie in eine Priorität einstufen, welche anzeigt, wie akut die Gefahr ist, die vom Baum ausgeht. Entsprechend wird festgestellt, wie dringend die Fällung ist.

Wenn ein Baum zur Fällung vorgesehen ist, wird er bei der Stadt Essen in eine von drei Prioritäten eingestuft. Bei der Priorität 3 beträgt der Zeitraum bis zur Baumfällung zwischen 14 Tagen und 6 Monaten. Je nach Zustand kann der Zeitraum aber auch mehrere Jahre betragen. Bei der Priorität 2 hingegen ist die Fällung dringender, da die Gefahr die von dem Baum ausgeht größer ist. Hier liegt das Zeitfenster zwischen 1 bis 14 Tagen. Der Baum kommt dabei in die Vorsichtung der Bauleitung zur Planung und Umsetzung der Maßnahme. Eine Abstimmung mit der Straßenverkehrsbehörde muss erfolgen und das Ordnungsamt muss informiert werden.

Bei Einstufung in die Priorität 1 ist hingegen eine sofortige Fällung erforderlich. Das bedeutet, dass eine akute Gefahr besteht. Häufig wird diese auch durch Dritte erkannt und dann meist der Feuerwehr gemeldet. Wenn daraufhin unverzüglich gehandelt werden muss, wird in vielen Fällen die Rufbereitschaft des Fachbereichs Grün und Gruga von der Feuerwehr angefordert, um mit der Forstspezialtechnik den Gefahrenbaum oder gefährliche Baumteile zu beseitigen. In diesem Fall kann es auch vorkommen, dass die städtischen Mitarbeiter verpflichtet sind, Autos versetzen zu lassen und die jeweilige Straße temporär gesperrt werden muss.

Es gibt verschiedene Verfahren, eine Gefahrenbaumfällung durchzuführen. Wenn der Boden fest ist und punktuell viel Gewicht auf Stützen verlagert werden kann, kann ein Hubsteiger eingesetzt werden. Wenn der Untergrund nicht geeignet ist, der Baum nicht anders erreichbar ist oder mit dem Hubsteiger nicht alle Bereiche des Baumes erreicht werden könnten, kommt meist die Seilklettertechnik zum Einsatz. Dies ist ein spezielles Arbeitsverfahren bei dem mit Hilfe von Seilsystemen und einer speziellen Ausrüstung der Baum direkt beklettert wird, ohne dass schwere Geräte eingesetzt werden müssen. Die Stadt Essen hat mehrere ausgebildete Baumkletterer im Dienst, welche ein Teil des Forstspezialteams sind.

Auf diese Weise kann sichergestellt werden, dass in jeder Lage und an jedem Ort ein Baum gefällt werden kann, wenn eine Gefahr erkannt wurde.

Kontaktinfo

Kontakt

Waldungen und Baumpflege

Telefon
+49 (0)201 8867414 (Fragen, Anregungen, Beschwerden)
Telefax
+49 201 8867425
E-Mail
forstverwaltung@gge.essen.de

weitere Informationen (Sprechzeiten, Anschrift, Dienstleistungen...)