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Radwege im Grünen

Radfahren in Essen abseits des Straßenverkehrs

Neben dem erheblich verbesserten Angebot von Radverkehrseinrichtungen hat Essen einen beachtlichen Zuwachs an Radwegen durch's Grüne aufzuweisen. Sehr beliebte Trassen führen insbesondere über alte Bahnstrecken, die meist durch den RVR als Rad- und Wanderwege angelegt wurden. Auch an Ruhr und Rhein-Herne-Kanal und neuerdings auch an den Wasserläufen des Emschersystems bieten Radwege Erholung und Freizeitvergnügen abseits des Straßenverkehrs und eignen sich daher besonders für Familien mit Kindern.

Insbesondere im Essener Norden entstanden im Zuge von Begrünungsmaßnahmen weitläufige Rad-/Gehwege, die Grünflächen und Stadtteile miteinander verbinden. Aber auch im südlichen Stadtgebiet konnten in einem erheblichen Umfang Bahnbrachen erworben und ausgebaut werden. Darüber hinaus sind entlang der Ruhr im Süden und auch des Rhein-Herne-Kanals im Norden besonders attraktive Radwege mit überregionaler Bedeutung geschaffen worden.

Ausbaustandards

Radwege innerhalb von Grünflächen werden meist in wassergebundener Bauweise hergestellt. Dies schließt die Nutzung durch Skater oder Inliner aus.  Dieses Problem wirft die grundsätzliche Frage auf: befestigte Asphaltwege oder wassergebundene Wegedecke?

Für die Asphaltdecke sprechen vor allem Nutzerfreundlichkeit, das heißt hohe Geschwindigkeit, geringere Unterhaltungskosten, bessere Pflegemöglichkeit.

Für die wassergebundene Decke: weniger Nutzerkonflikte, geringere Geschwindigkeit, Lauffreundlichkeit für Fußgänger, ökologische Gesichtspunkte.

Pflege und Unterhaltung

Grün und Gruga unterhält ein weitverzweigtes Radwegenetz von mehr als 200 KIlometer. Der Verschleiß der wassergebundenen Wegedecken stellt den Betrieb vor große Herausforderungen. Daher ist auch in den nächsten Jahren geplant, viele der wichtigsten Strecken nach und nach zu asphaltieren. Eine Asphaltdecke hält bis zu 5 mal länger als die herkömmlichen Wegedecken.

Ganz besonders wichtig ist aber auch die regelmäßige Pflege der Rasenbankette beidseits der Radwege. Hier kommen so genannte Schlägelmäher zum Einsatz. Auf manchen Wegeabschnitten muss bis zu vier mal im Jahr gemäht werden, damit die Wege immer benutzbar bleiben. Im Winterhalbjahr wird von Zeit zu Zeit auch stärker im Gehölz geschnitten, damit das Lichtraumprofil erhalten bleibt.

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