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Aktuelle Informationen aus dem Essener Wald

Afrikanische Schweinepest

Die Afrikanische Schweinepest wurde bei Wildschweinen in Belgien nachgewiesen, zirka 60 Kilometer von der deutschen Grenze entfernt. Aus aktuellem Anlass informiert das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen (LANUV) daher über die Erkrankung und gibt mit einem Merkblatt Verhaltenstipps für Waldbesucher und Pilzsammler. Links auf die Homepage des LANUV NRW und ein Flyer zum Download sind in der rechten Spalte auf dieser Seite zu finden.

Folgende Maßnahmen werden im Wald aktuell beziehungsweise kurzfristig umgesetzt

Ortsbezogene Lösungen aus dem Bürgerbeteiligungsprozess

Seit Januar 2016 werden erste ortsbezogene Lösungen aus dem Bürgerbeteiligungsprozess "Dem Essener sein Wald" (2015) umgesetzt.

Forstbetriebswerk

Das neue Forstbetriebswerk wurde vom Rat der Stadt Essen am 25. September 2019 beschlossen. Vorrausgegangen war der ein umfangreicher Bürgerbeteiligungsprozess und eine Betriebsinventur und Messungen zur Festlegung von Zielen für den städtischen Wald. Nähere Informationen sind über die Linkliste in der rechten Spalte aufrufbar.

Vorbereitung von Pflanzplätzen zur kleinflächigen Wiederaufforstung

Nach dem Orkan Ela (2014) wurde von Bürgern der Wunsch geäußert, an der Wiederaufforstung zerstörter Waldflächen mitzuwirken. Um diesen Wunsch zu entsprechen, bereitet Grün und Gruga auch 2019/2020 Flächen zur Pflanzung heimischer Waldbäume vor und führt Pflanzungen durch.
Mehr Informationen zur Pflanzung von Spendenbäumen im Wald

Waldpflegearbeiten durch den Ausbildungsbetrieb

Im Rahmen der Ausbildung zum Forstwirt und zur Forstwirtin führt Grün und Gruga im Herbst/Winter 2019/20 kleinflächige Waldpflegearbeiten gemäß den Zielen des neuen Forstbetriebswerkes durch. Dies betrifft aktuell vor allem Flächen in den nördlichen Stadtteilen Essens. Mehr Informationen zum Forstbetriebswerk und zum Thema Waldpflege sind über die Linklisten in der rechten Spalte dieser Seite zu finden.

Der Wald im Essener Norden nimmt eine besonders wichtige Rolle für die Bevölkerung ein. Daher wird ein besonderer Wert auf das Erscheinungsbild gelegt.

Mehr Informationen zur Ausbildung

Fällung einzelner Gefahrenbäume

Dabei handelt es sich um die Fällung erkannter Risiko- und Gefahrenbäume an den Waldaußengrenzen zur Bebauung, zu Straßen, zu Spielplätzen, an Erholungseinrichtungen und im Bereich einiger besonders genutzter Waldwege.
Aufgrund der Schäden durch verschiedene Sturmereignisse und den Folgen des Klimawandels kommt es zu Vitalitätsverlusten an einzelnen Bäumen und in der Folge zu Schäden, die die Verkehrssicherheit beeinträchtigen. Daher müssen erkannte Risiko- und Gefahrenbäume an den Waldaußengrenzen gefällt werden, teilweise auch unverzüglich bzw. innerhalb von 14 Tagen nach dem Erkennen einer konkreten Gefährdung.

Sicherung und Erhalt von Prozessschutzflächen

Prozessschutzflächen sind genau definierte Waldbereiche ohne Waldpflege, auf denen eine natürliche Waldentwicklung ohne Einflussnahme des Menschen ermöglicht werden soll. Diese Flächen unterliegen aber Betretungsbeschränkungen, weil dort keine Maßnahmen zur Verkehrssicherung durchgeführt werden können. Entsprechend besteht dort ein erhöhtes Risiko für waldtypische Gefahren (zum Beispiel Totholz). Um dem Rechnung zu tragen werden diese Flächen markiert und beschildert, damit Waldbesucher erkennen können, dass sie diese Flächen nicht betreten dürfen. Wege, die in solche Bereiche führen, werden mit Reisigwällen verlegt.

 
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