Orte der Ruhe und des Friedens

Den meisten Menschen ist es ein Anliegen, die letzte Ruhestätte eines vertrauten und geliebten Angehörigen in einer würdevollen und ansprechenden Umgebung zu wissen.

Städtische Friedhöfe sind eine kommunale Pflichtaufgabe, konfessionelle hingegen eine freiwillige Aufgabe. Friedhöfe als Grünflächen mit einem großen Baumbestand dienen zwar primär als Orte der würdigen Bestattung der Verstorbenen und ihres Gedenkens, jedoch erfüllen sie gerade in Großstädten viele weitere Funktionen, insbesondere soziale und ökologische Aufgaben, wie z.B. Klimaverbesserung, Stadtteilauflockerung , so dass sie auch als "grüne Lunge" einer Großstadt gelten.  Die Stadt Essen hat am 15.05.2001 als Konzernziel zum Thema Umweltschutz auf städtischen Friedhöfen festgeschrieben:
"Die kommunalen Friedhöfe sind zu Stätten wohnungsnaher Erholung mit Rückzugsrefugien für Pflanzen und Tierwelt zu entwickeln."

Die individuelle Grabpflege und Grabgestaltung unterstreicht nicht nur die persönliche Verbundenheit mit dem Verstorbenen sondern trägt auch zum würdevollen Erscheinungsbild des Friedhofes bei. Hilfe und Unterstützung finden Sie bei den örtlichen zugelassenen Friedhofsgärtnern und Steinmetzen. Beachten sie hierzu auch die Adressen auf der rechten Bildschirmseite.

 Übersicht der städtischen Friedhöfe

Muslimisches Grabfeld

Auf dem Friedhof am Hallo besteht bereits seit 1972 ein muslimisches Grabfeld. Seitdem sind dort mehr als 2.600 Verstorbene beerdigt worden. Im Jahr 2010 fanden 70 Kinder unter 3 Jahren und 50 Erwachsene ihre letzte Ruhestätte in Reihengräbern.

Es gelten grundsätzlich für das Grabfeld auch die Bestimmungen der Friedhofssatzung. Das Grabfeld unterliegt jedoch nicht den allgemeinen Gestaltungsvorschriften, so dass eine weitgehende Freiheit bei der Grabpflege und Grabmalgestaltung gegeben ist.