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Ökologische Umgestaltung von Spielplätzen

Essens neue Spielplätze

Die große Anzahl Essener Spielplätze und die immer geringeren Finanzmittel zu deren Unterhaltung machte es in den vergangenen Jahrzehnten nicht leicht, den Spielwert aufrecht zu erhalten. Vielfach mussten Spielgeräte zur Gewährleistung der Sicherheit ersatzlos entfernt werden.  

Das Förderprogramm  
Durch den Beitritt der Stadt Essen in die Aktionsgemeinschaft "Essen, Großstadt für Kinder" beflügelt, entschloss sich das Grünflächenamt (heute Grün und Gruga) zu einer umfangreichen Umgestaltungsmaßnahme. Mit Hilfe von Städtebau- und Arbeitsförderungsmitteln konnte zum Jahresbeginn 1989 ein Programm anlaufen, das über fünf Jahre 1.200 ehemals Arbeitslose eine sinnvolle Beschäftigung bot.

Die Umsetzung
Die große Anzahl der verbesserungswürdigen Spielplätze und der Zeitdruck machte eine Klassifizierung notwendig. Spielplätze der Kategorie I mit geringem Planungs- und Technikaufwand sollten sofort umgestaltet werden. Bei den Kategorien II und III musste zunächst geplant und die zuständigen Gremien wie der Jugendhilfeausschuss sowie die jeweilige Bezirksvertretung beteiligt werden.
In die Schlagzeilen geriet das Programm durch die Verwendung von Recyclingboden für die oft umfangreichen Bodenmodellierungen. Bei einigen umgestalteten Spielplätzen wurden erhöhte Zinkwerte und toxische organische Substanzen gefunden. Seitdem verwendet das Grünflächenamt für alle Umgestaltungen und Sanierungen von Spielplätzen ausschliesslich Böden bekannter Herkunft mit nachgewiesener Unbedenklichkeit.

Abschluss
Bis Ende 1999 wurden 268 Spielplätze umgestaltet, die Sach- und Materialkosten betrugen dafür circa 16,5 Millionen DM.
Leider mussten auch sechs Spielplätze aufgegeben werden.
Die Personalkosten wurden zu 100%vom Arbeitsamt getragen, 80% der Baukosten übernahm das Land NRW. Etwa 3 Millionen DM mussten zusätzlich für die Sanierung der Spielplätze aufgewendet werden.

 
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