Das Hof- und Fassadenprogramm ist in den Programmstadtteilen der Sozialen Stadt laufend aktiv. In allen Gebieten gelten dieselben Rahmenbedingungen zur Erlangung eines Förderzuschusses.

Wer kann das Förderprogramm in Anspruch nehmen?
Hauseigentümer oder Eigentümergemeinschaften, die ihre Hausfassade neu gestalten möchten, werden aufgerufen, einen Förderantrag bei der Stadt Essen Amt für Stadterneuerung und Bodenmanagement zu stellen.

Was wird gefördert?
Es werden Fördermittel für den Fassadenanstrich, für die Begrünung von Hausfassaden sowie die Anlage von Dachgärten zur Verfügung gestellt. Die ökologisch sinnvolle Gestaltung von Hof- und Gartenflächen kann ebenfalls bezuschusst werden, wie beispielsweise Entsiegelungs- und Begrünungsmaßnahmen.

Wie hoch ist die Förderung?
Die Förderung wird als direkter Zuschuss gewährt. Der Zuschuss beträgt max. 50% der als zuwendungsfähig anerkannten Kosten. Die Kosten werden bis zu bestimmten Obergrenzen anerkannt.

Welche Ziele werden dadurch verfolgt?
Hausfassaden sind das Gesicht eines Stadtteils. Freundliche und gepflegte Ansichtsflächen von Gebäuden können bereits das Lebensgefühl in der unmittelbaren Nachbarschaft positiv beeinflussen. Ein gepflegter und attraktiver Ortsteil stärkt das Miteinander der Bürgerinnen und Bürger.
Hauseigentümer/innen werten durch das Hof- und Fassadenprogramm ihre Immobilie auf und verbessern dadurch deutlich die Vermietbarkeit. Gleichzeitig steigert es den Wert der Immobilie. Geschmackvoll hergerichtete Hinterhöfe und Gartenflächen erhöhen den Wohnwert für die Bewohnerinnen und Bewohner. Die Maßnahmen an Fassaden und die Innenhofgestaltungen bilden zwei Mosaiksteine, den Stadtteil attraktiver zu gestalten. Durch die Vergabe von Fördermitteln werden zudem private Investitionen für die Wohn- und Lebensqualität der Stadtteile angestoßen.

Was wird nicht gefördert?
Nicht zum Programm gehört die energetische Sanierung von Gebäuden. Dazu zählen die Dämmung von Fassaden sowie der darauf aufzubringende Anstrich. Diese können zum Teil aus anderen Programmen wie der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KFW) gefördert werden.

Ausnahme:
Der Ausschuss für Stadtentwicklung und Stadtplanung hat in seiner Sitzung am 07. Dezember 2017 beschlossen, dass die Anwendung der Richtlinie der Stadt Essen zur Verbesserung des Wohnumfeldes auf privaten Hof- und Hausflächen für die Bereiche, in denen der Rahmenplan Gladbecker Straße eine Neuordnung der Gebäudestruktur vorsieht, bis auf weiteres ausgesetzt wird.

Den Rahmenplan finden Sie auf dieser Seite in der rechten Spalte als Download unter der Überschrift „Altenessen-Süd / Nordviertel“. Weitere Information zum Rahmenplan Gladbecker Straße finden Sie hier.

Ausführliche Informationen über das Hof- und Fassadenprogramm erteilen Ihnen für:

Altenessen-Süd/ Nordviertel und Stadtbezirk 6 / Zollverein
Herr Braun


Bochold/Altendorf-Nord
Frau Thal

Kontakt

Stadtteilentwicklung

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+49 201 8868341

Stadterneuerung: Bochold/Altendorf-Nord (Hof- und Fassadengestaltung), Negativatteste, Haushaltsangegenheiten, allg. Verwaltung

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+49 201 8868333