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Stadtteilprojekt Altendorf - Marketingkampagne Stadtteil-Logo

Logo: Stadtteillogo Altendorf
Foto: Plakat Alterndorfer Stadtteilfest aus 2001
2001: Altendorfer Stadtteilfest mit Logo-Wettbewerb

Aktivierende Befragung

In Essen-Altendorf wurde 1999 durch Studierende der Ruhruniversität Bochum eine aktivierende Befragung der Einzelhändler zur Ermittlung der Stärken und Schwächen des ortsansässigen Einzelhandels durchgeführt.
Nach Vorstellung der Ergebnisse hat sich ein Arbeitskreis Marketing gebildet mit dem Ziel, unter dem Aspekt der Stärkung der Identität eine nachhaltige Verbesserung des Einzelhandels in Altendorf herbeizuführen.
Als Teil eines Marketingkonzeptes sollte als in einem ersten Schritt ein zukunftweisendes Logo mit ansprechendem Slogan für den Stadtteil Altendorf gefunden werden.

Projektziele sind:

  • Eine Imageverbesserung und Stärkung der Identität mit dem Stadtteil,
  • eine Aktivierung des Einzelhandels und der Bürgerschaft für den Stadtteilprozess und
  • eine Stabilisierung des vorhandenen Einzelhandels

Zielgruppen waren somit:

  • Die Altendorfer Einzelhändler,
  • die örtliche Bürgerschaft,
  • sowie Vereine,
  • andere Institutionen und
  • ansässige Unternehmen anderer Branchen.

Trägerschaft und Kooperationspartner

Die Umsetzung lag beim Büro Stadtentwicklung der Stadt Essen in Kooperation mit dem Arbeitskreis Marketing bestehend aus Vertretern des Werberings, der Essener Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH (EWG), der EMG Essen Marketing GmbH, des Instituts für Stadtteilbezogene Arbeit und Beratung (ISSAB), der Universitäten Bochum und Essen sowie einzelnen Bürgern.
In 2000 gründeten ausgehend von dem Stadtteilfest, an dem das endgültige Logo ausgewählt und prämiert wurde, engagierte Bürgerinnen und Bürger die Initiative Altendorf e.V..

Finanzierung

Die Finanzierung erfolgte durch Mittel aus dem Landesprogramm Soziale Stadt (Verwendung für Honorarmittel für die Logoentwicklung und für einen Werkvertrag). Weiterhin wurden "Eigenmittel" in Form von ehrenamtlichem Einsatz eingebracht. Auch auf Sponsoring durch den örtlichen Einzelhandel konnte zurückgegriffen werden.

Weiteres Vorgehen:

In den Folgejahren wurden weitere Stadtteilfeste veranstaltet. Auf Grund des hohen Organisationsaufwandes konnten auf längere Sicht aber nur kleinere Veranstaltungen durchgeführt werden. Das Thema Marketing war immer verbunden mit dem Umbau der Altendorfer Straße. Der Umbau musste aus Gründen der Mittelverfügbarkeit (Haushaltsproblem der Stadt Essen, Abklärung der Förderfähigkeit, Entscheidung für vorrangigen Bau des Berthold-Beitz-Boulevards) immer wieder verschoben werden.

Als dann die Entscheidung endgültig getroffen werden konnte, hatte man mit einer veränderten Situation im Werbering und bei den Einzelhändlern zu tun. Ein neuer Impuls konnte nur schwer gefunden werden. Einige Maßnahmen wurden auch in den Folgejahren durchgeführt.

Ab 2013 wurden die Betriebe an der Altendorfer Straße erneut während der dann durchgeführten Umbaumaßnahmebegleitet und auf die Zeit nach dem Umbau vorbereitet.

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