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Stadtteilprojekt Altendorf - Soziale Stadt von 1998 bis 2014

Film "15 Jahre Soziale Stadt Essen-Altendorf"

Dieser Film entstand anlässlich des Abschlusses des Bund-Länder-Programms „Soziale Stadt“ in Essen-Altendorf im Dezember 2013. Er zeigt Bilder der Entwicklung und lässt Akteurinnen und Akteure zu Wort kommen, die langjährig engagiert in Altendorf tätig waren. Premiere hatte der Film auf der Abschlussveranstaltung des Programms am 7. Dezember 2013 in der Gesamtschule Bockmühle, an der der Oberbürgermeister Paß, Ortspolitiker/-innen, viele aktive Kooperationspartner und natürlich die Bürgerinnen und Bürger aus Altendorf dabei waren.

Der Film zum Download (avi, 289160 kB)

Potentiale und Handlungsansätze

1998 wurde ein Handlungskonzept für die Aufnahme in das Landesprogramm "Stadtteile mit besonderem Erneuerungsbedarf" für Essen-Altendorf erstellt.

Aktivierung

Grundlage für die Stadtteilentwicklung in Altendorf sind die 1997 vom Rat der Stadt Essen verabschiedeten "Ansätze integrierter Kommunalpolitik".
Die vorhandenen Potenziale im Stadtteil sollen aktiviert werden durch den Aufbau von Netzwerken im Stadtteil und Aktivierungsmaßnahmen der Bewohner/innen, der Wirtschaft.
Der umfassenden Beteiligung der Bewohner/innen Altendorfs kommt eine besondere Bedeutung zu, sie spiegelt sich in allen Handlungsfeldern wider.

Lokale Ökonomie

Durch die Konzentration auf den örtlichen Einzelhandel und die Nutzung der Brachflächen soll eine Stärkung der ökonomischen Strukturen erreicht werden. So wurden z.B. verschiedene Workshops zur Erarbeitung von Zielen für den Einzelhandel und den Altendorfer Werbering durchgeführt.

Wohnen

Ziel ist es, die Familien/ Bewohner/innen durch geeignete Angebote im Stadtteil an den Stadtteil zu binden und angemessenen Wohnraum in Altendorf zu schaffen. So wurden z.B. in der Nöggerathstraße in organisierter Gruppenselbsthilfe 12 Einfamilienhäuser gebaut.
Das Marketing-Projekt "Neue Nachbarn?: Junges Leben" wirbt für das Vermieten an Auszubildende und Studierende.

Hauptverkehrsstraßen

Zwei große Hauptstraßen beeinträchtigen die Wohn- und Lebensqualität in Altendorf.
Der Gesamteindruck der Altendorfer Straße (B 231) sowie der Knotenpunkt Helenenstraße/ Altendorfer Straße soll mit Hilfe von künstlerischen Gestaltungsmaßnahmen an den Häusern sowie im Straßenraum aufgewertet werden.

Ökologie

Die Grün- und Freiflächen in Altendorf sollen aufgewertet werden. Ein Beispiel für ein Planungsverfahren, das mit Beteiligung der Bewohner/innen durchgeführt wurde, ist die Umgestaltung des Jahnplatzes.

Wohnumfeld

Durch verschiedene Maßnahmen soll das Erscheinungsbild des Stadtteiles verbessert werden. So z.B. durch das Programm: Grünes Leben in Altendorf - Fassadengestaltung und Innenhofbegrünung.
Die Platzgestaltung um die Christuskirche ist ein weiteres Beispiel für ein Planungsverfahren mit Einbeziehung der Bewohner/innen. Dort wurde durch die Umgestaltung des Straßenraumes und der Flächen ein attraktiver Stadtplatz in diesem dicht besiedelten Bereich geschaffen.

Zusammenleben im Stadtteil

Der "treffpunkt Altendorf" in der Kopernikusstr. 8 ist ein Ort, an dem sich alle im Stadtteil vertretenen Akteure und (Bewohner/innen-)Gruppen informieren, miteinander reden, sich treffen und beraten lassen, aber auch eigene Angebote machen können.
Das Nachbarschaftsbüro am Jahnplatz wurde vor allem für die Bewohner/innen im nördlichen Altendorf mit Hilfe der Wohnungsunternehmen mit Wohnbeständen in diesem Bereich und verschiedenen (sozialen) Einrichtungen eingerichtet. Hier finden hauptsächlich zahlreiche Beratungen statt.
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